Expertisen

In unserer Magazinrubrik Expertisen schreiben ausgewählte Expert_innen ausführliche Hintergrundberichte zu aktuellen Themen, Entwicklungen und Phänomenen, die sich auf die unterschiedlichen Bereiche der Vielfalt-Mediathek beziehen. 

 

Racial Profiling im Visier. Rassismus bei der Polizei, Folgen und Interventionsmöglichkeiten

(10/2018)

People of Color, Schwarze Menschen, Rom_nija, Muslim_a und weitere Personen, die aufgrund von rassistischen Zuschreibungen, als potentielle Kriminelle und als Bedrohung für die Mehrheitsgesellschaft angesehen werden, erleben oft "racial profiling" seitens der Polizei und anderen Sicherheitsorganen. „Racial Profiling“ umfasst z. B. Identitätskontrollen und Durchsuchungen ohne konkrete Indizien oder einem Verdachtsmoment. Oftmals bleibt es nicht bei den Kontrollen, sie schlagen meist um in psychischer und physischer Gewalt seitens der Sicherheitsbehörden.

Was macht das mit den Betroffenen? Wie können sie dem etwas entgegensetzen? Und was kann Bildungsarbeit leisten, um ein neues Bewusstsein zu fördern? Die Expertise gibt darauf Antworten.

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Die extreme Rechte und Kampfsport

(09/2018)

Nicht erst die Bilder aus Chemnitz haben der Gesellschaft das Gewalt- und Bedrohungspotential, das von organisierten Rechten ausgeht, aufgezeigt. Welche wichtige Rolle jedoch Kampfsport für die Durchsetzung von Zielen, aber eben auch für die Vernetzung, im ganz rechten politischen Spektrum spielt, ist nicht sehr bekannt. Die Expertise füllt diese Lücke und macht klar, welche zentrale Rolle Kampfsport für die Extreme Rechte spielt. 

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Aktivitäten gegen den „Gender-Wahn“

(04/2018)

Der Kampf gegen den "Gender-Wahn" eint unterschiedliche rechte Bewegungen und lässt sie auf dieser Grundlage zusammenarbeiten. Welche Gründe das hat, wer sich da mit welchen Zielen vernetzt und welche Strategien Protagonist_innen und Organisationen verfolgen, um das Rad der Geschichte wieder zurückzudrehen, erklärt Andreas Kemper in seiner Expertise. 

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Mehr als Grauzonen

(11/2017)

Mit dem Oberbegriff "Grauzone" werden Phänomene in der Jugend- und Popkultur bezeichnet, in denen sich Bestandteile extrem rechter Ideologien, mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt wiederfinden. Die Expertise zeigt dabei deutlich, anhand von Beispielen aus der Musikbranche, die vielen Schnittstellen zwischen extrem rechten Gedankengut und der "Grauzone" auf. Die jeweiligen Protagonisten bestreiten jedoch vehement, rechts bzw. "extremistisch" zu sein, sondern sie beharren darauf, dass die Öffentlichkeit sie als unpolitisch wahrzunehmen hat. Daher können Phänomene, die unter dem Label "Grauzone" firmieren, rechtes Gedankengut in den gesellschaftlichen Mainstream transportieren, ohne als solches direkt erkennbar zu sein.

Hinweis
: Zur adäquaten Darstellung des Untersuchungsgegenstandes werden Auszüge aus entsprechenden Liedtexten angeführt, die rassistische und sexistische Begrifflichkeiten enthalten.

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Esoterik und Rechtsextremismus

(06/2017)

Woher kommt der Glaube an Chemtrails, geheime Basen der SS in der Antarktis oder an die untertassenförmigen Reichsflugscheiben der Nazis? Die Expertise setzt sich mit den historischen Wurzeln von Esoterik und Rechtsextremismus auseinander und analysiert die Entwicklung dieser Verbindung bis heute. Es wird deutlich, auch wenn es zum schmunzeln einlädt, dass diese pseudowissenschaftlichen Diskurse mehr Anhänger_innen vereinen können als angenommen wird. Dabei schaffen sie es auch, den gesellschaftlichen Mainstream mit ihren verqueren Logiken zu erreichen. 

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Hinweis
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