Neben den schon in der klassischen Mediathek-Datenbank vorhandenen geförderten Filmen stellt die Vielfalt-Mediathek den Nutzer_innen hier eine zusätzliche Auswahl an Filmen für die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themengebieten bereit.

Antiziganismus: Eine Filmreihe über Sinti und Roma und Antiziganismus

Cover von Antiziganismus: Eine Filmreihe über Sinti und Roma und Antiziganismus

Herausgeber:
Medienprojekt Wuppertal e. V. (Hg.)

Weitere Angaben:
2014

Mediengattung/-art:
Bericht/Dokumentation, Sachinformation / DVD

Laufzeit:
235 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

In dieser Dokumentarfilmreihe zum Thema »Antiziganismus« kommen Sinti und Roma  zu Wort. Anstelle von Fremdbeschreibungen und Reden über stehen im Zentrum der Filme Selbstbeschreibungen von Sinti und Roma verschiedener Generationen sowie die Darstellung der Vorurteile ihnen gegenüber, die zu Diskriminierungen führen.

Inhaltlich geht es in den Filmen um die folgenden Aspekte:

  • Wie sieht das tatsächliche Leben von Sinti und Roma aus, wie ist ihr Selbstbild? Darstellung der eigenen Kultur; Unterschiede zwischen Sinti und Roma
  • Geschichte und Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma, der Völkermord in der Nazidiktatur und seine Auswirkungen; Umgang mit den hier entstandenen individuellen und kollektiven Traumata
  • Tradition des »Zigeuner«-Begriffes und Umgang mit Fremd- und Selbstzuschreibungen; Darstellung der Stereotypen und Vorurteile in der Mitte der Bevölkerung (Antiziganismus); Darstellung von Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen von Sinti und Roma heute, daraus folgende Ängste und Scham
  • Thema Migration und Abschiebung: Wie ist der Umgang mit Flüchtlingen, von denen ein Teil Roma sind? Welche Folgen hat der unsichere aufenthaltsrechtliche Status für das Leben?
  • Instrumentalisierungvon Armut: »Problem-Orte« wie Duisburg oder Dortmund aus dem Blickwinkel der verschiedenen Betroffenen
  • Medienanalyse zu romafeindlicher Berichterstattung mit Vorurteilen und rassistischen Stereotypen

Die Filmreihe thematisiert Überlegungen zur Verbesserung der Situation des Zusammenlebens: Wahrnehmung und Reflexion von Stereotypen und Vorurteilen sind die Voraussetzungen für Veränderungen. Ziel der Filmreihe ist die Akzeptanz von Diversität, eine Sensibilisierung und der Abbau von Vorurteilen.


DVD 1

  • Ich bin nicht unberührbar - Eine Dokumentation über Sinti und Roma und Antiziganismus (48 Min.)
  • Maria - Ein Porträt über die aus Bulgarien stammende 15jährige Romni Maria, die im Multikulti Stadtteil der Dortmunder Nordstadt lebt, in dem es Schwierigkeiten im Zusammenleben und der Aktzeptanz zwischen den BewohnerInnen unterschiedlichen kulturellen Hintergrund gibt ( 22 Min.)
  • Medialer Rassismus - Der Poitikwissenschaftler und Antiziganismusforscher Markus End beschreibt an Beispielen, wie Massenmedien mit bewussten und unbewussten Zuschreibungen von Eigenschaften und Stereotypen das Bild von Sinti und Roma in der Öffentlichkeit prägen (15 Min.)
  • Überlebenskampf - Ein Musikvideo von Funy & Jamie (3 Min.)

DVD 2

  • Ich bin ein Roma - Ein Interview mit dem Roma Djevdet Berisa ( 32 Min.)
  • Die Grille und die Ameise - Interview mit dem Sinti-Musiker Rudi Rumstayn (15 Min.)
  • Interview mit Prof. Dr. Astrid Messerschmidt über historische und aktuelle Aspekte des Antiziganismus (22 Min.)
  • Leben und leben lassen - Eindrücke am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas in Berlin (16 Min.)
  • Du hast unser Leben gerettet - Interview mit dem niederländischen Holocausüberlebenden und Sinti-Musiker Tata Mirando alias Adorf Weis ( 28 Min.)
  • Die Würde des Menschen ist unantastbar - Rede der Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth während der Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Auflösung des "Zigeunerlagers" am 2. August 2014 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (9 Min.)

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Call Shop Tales: Die Flüchtlinge und wir

Cover von Call Shop Tales: Die Flüchtlinge und wir

Regie:
Black Dog e.V. Jugend und Medienbildung

Herausgeber:
Filmsortiment.de (Hg.)

Weitere Angaben:
Deutschland, 2013

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm / DVD

Laufzeit:
40 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Bruchsal in Baden-Württemberg, etwa 20 Kilometer nördlich von Karlsruhe: eine kleine Stadt mit etwas über 42.000 Einwohner. Hier leben Menschen aus 59 verschiedenen Nationen. Einer ihrer Treffpunkte ist der zentral gelegene "Call Shop" - für viele Migranten eine erste Anlaufstelle und willkommene Kontaktbörse. 

"Call Shop Tales" erzählt die Geschichten dieser Menschen. Sie berichten von Ihren Heimatländern, von ihren kulturellen Traditionen. Sie schildern die Gründe, die sie zur Migration oder Flucht bewegten. Nicht zuletzt erzählen sie von den Schwierigkeiten, in Deutschland anzukommen und sich zu integrieren.

Der Film wurde von einer Gruppe Jugendlicher und ein Filmemacher gedreht, die mehr über Geflüchtete und Migranten wissen wollten. Die Jugendlichen haben die Geschichten von Menschen festgehalten, die wegen Kriegen und wegen ihrer politischen Ansichten oder ihrer Religion verfolgt wurden.



Inhaltliche Schwerpunkte:


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Die Piroge

Cover von Die Piroge

Regie:
Moussa Touré

Herausgeber:
EZEF - Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (Hg.)

Weitere Angaben:
Senegal / Frankreich / Deutschland, 2012

Mediengattung/-art:
Spielfilm / Broschüre, DVD

Laufzeit:
87 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Ein senegalesisches Fischerdorf in der Nähe von Dakar. Am Rande eines Ringer-Wettkampfs werden die Bedingungen für die Überfahrt zu den Kanarischen Inseln verhandelt. Das Kommando über die Piroge, ein großes Boot, das in Westafrika traditionell zum Küstenfischfang verwendet wir, soll Baye Laye übertragen werden. Noch zögert er, die Verantwortung für die 30 Männer zu übernehmen, die sich auf den Weg nach Europa machen wollen. Doch sein Bruder Abou will unbedingt weg, er träumt von einer Karriere als Musiker in Frankreich. So lässt sich Baye Laye schließlich überreden - vor allem deshalb, um diesen von dem sicheren Tod zu bewahren.

Lansana, der Schlepper, vertröstet schon seit Tagen eine Gruppe Wartender. Nun kommen zehn weitere Männer aus Guinea hinzu. Verstärkt durch einige Männer aus Dakar, ist die Gruppe nun groß genug, um in See zu stechen.

Auch wenn sich die aus verschiedenen Ethnien stammenden Migranten nur über einen Dolmetscher verständigen können -  Französisch verstehen nur einige - und sie zum Teil noch nie zuvor das Meer gesehen zu haben, fiebern sie dem Aufbruch entgegen.

Während sich einige der jüngeren Männer mit großen Hoffnungen auf dien Karriere als Fußballer oder Musiker auf das riskante Unternehmen einlassen, sind die Älteren realistischer: Sie hoffen darauf, ein Auskommen auf einer spanischen Gemüseplantage zu finden. Nur Baye Laye weiß, wie gefährlich die Überfahrt wirklich ist. Oft sind Pirogen von der Strömung in die Weiten des Atlantischen Ozeans getrieben wordnen und haben ihr Ziel nie erreicht....

 

Sprache: Französisch und Deutsch

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Eritrea - Serving the truth: Ein Dokumentarfilm über das ostafrikanische Land mit Schwerpunkten Menschenrechte und Meinungsfreiheit

Cover von Eritrea - Serving the truth: Ein Dokumentarfilm über das ostafrikanische Land mit Schwerpunkten Menschenrechte und Meinungsfreiheit

Regie:
Gerhard Faul

Herausgeber:
Medienladen e. V. Nürnberg (Hg.)

Weitere Angaben:
2012

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm / DVD

Laufzeit:
30 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Eritrea ist eines der Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden in Deutschland. Das Land gilt als ein blinder Fleck auf der Karte der Weltöffentlichkeit. Es ist extrem abgeschottet, Pressefreiheit gibt es nicht; ausländische Presse kann im Land nur auf Antrag arbeiten. Regisseur Gerhard Faul reiste mit Touristenvisum ein und drehte ohne Genehmigung der Regierung.

Nach dreißig Jahren Befreiungskampf und zwanzig Jahren Unabhängigkeit ist der Übergang zu einer Zivilgesellschaft noch nicht vollzogen, die Regierung unter Präsident Afewerki isoliert das Land zunehmend.Das US-Institut Freedom House gab Eritrea 2014 bei politischen Rechten und bürgerlichen Freiheiten jeweils die schlechteste Note. Der Global Peace Index von Vision of Humanity (Australien) platzierte Eritrea 2014 auf Rang 124 von 162 Staaten.Viele Menschen verlassen das Land. Einer der Hauptgründe ist der Militärdienst, den ab 18 Jahren absolvieren muss und der ohne Begründung auf bis zu zehn Jahre Dienst ausgedehnt werden kann. Die UN schätzt außerdem. dass ein Drittel der Bevölkerung Eritreas unter Mangelernährung leidet .  

Franziska Ulm von Amnesty International berichtet:
„Oppositionsparteien und Religionsgemeinschaften wie Zeugen Jehova sind verboten. Politische Gefangene werden in unterirdischen Zellen eingesperrt oder in Frachtcontainern in der Wüste.“

Petros Tseggai, Botschafter in Deutschland: "Das Gesundheitssystem und
Bildung  sind in Eritrea kostenlos. Seit der Unabhängigkeit konnte die Sterberate bei Kleinkindern von fünfzehn auf fünf Prozent gesenkt werden. Die Analphabetenquote haben wir halbiert. Über das ganze Land verteilt wurden neue Hochschulen gegründet."

Alle Oberschüler müssen das Abitur im Militärlager Sawa ablegen. Ismail Ahmedin  arbeitet im Eritrean National Congress fpr Democratic Change: „Die Regierung transportiert die Schüler nach Sawa um sie ideologisch auf Linie zu bringen. Das Regime von Isayas Afewerki ist eine Militärdiktatur. Alle Entscheidungen trifft der Präsident.“ 

Zeitungen, Radios und Eri-TV unterliegen der Zensur.Ulrike Gruska von Reporter ohne Grenzen: „In den letzten Jahren wurden 34 Journalisten verhaftet und mindestens vier Pressevertreter sind in der Haft gestorben.“ 

Botschafter Petros Tseggai: „Die Regierung verbot private Zeitungen weil sie vom Ausland finanziert wurden. Solange kein Frieden mit Äthiopien herrscht, gilt der Ausnahmezustand. Es gibt keine politischen Gefangenen in Eritrea.“ 

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Europäische Flüchtlingspolitik

Cover von Europäische Flüchtlingspolitik

Regie:
Stefan Ludwig

Herausgeber:
FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH (Hg.)

Weitere Angaben:
Deutschland, 2016

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm, Kurzfilm, Unterrichtsmaterial/Arbeitshilfe / Broschüre, DVD

Anzahl Seiten:
11 Seiten

Laufzeit:
24 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Die Flüchtlingsbewegungen im Jahr 2015 stellten die Europäische Union vor eine große Herausforderung. Wie sollte sich die Europäische Union angesichts der hohen Zahl an Schutz Suchenden verhalten? Wie die einzelnen Mitgliedsstaaten? Wie kann für den Schutz der Flüchtlinge gesorgt werden, welche Strategien sollen in Zukunft angewendet werden?

Die Produktion geht diesen Fragen nach und lässt verschiedene Akteure zu Wort kommen. Grundlegende Begriffe wie "Asyl", "Genfer Flüchtlingskonvention" und "Dublin-System" werden erklärt und anhand des umfangreichen Arbeitsmaterials für den Unterricht aufbereitet.

Filmsequenzen:

  • Ankunft in Europa (5:10 min)
  • Integration als Herausforderung (3:40 min)
  • Maßnahmen der EU (7:00 min)
  • Schutz der Außengrenzen (2:20 min)
  • Nationale Grenzpolitik (3:10 min)



Inhaltliche Schwerpunkte:


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Haus - Halt - Hilfe: Arbeiten im fremden Alltag (Hauptfilm incl. 4 Kurzversionen)

Cover von Haus - Halt - Hilfe: Arbeiten im fremden Alltag (Hauptfilm incl. 4 Kurzversionen)

Regie:
Petra Valentin

Herausgeber:
CineVa-Filmproduktion (Hg.)

Weitere Angaben:
BRD, 2006 / 2007

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm, Kurzfilm / Broschüre, DVD

Laufzeit:
92 Minuten

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CineVa-Filmproduktion

Tel: 06081-981659
www.haus-halt-hilfe.de

 

Angaben zum Inhalt:

Sieben HausarbeiterInnen. Sie betreuen Kinder, machen sauber, bügeln, pflegen Gärten. Als Putzfrauen, - mann, Au-Pair u. Hausangestellte leisten sie eine Arbeit, die oft nicht entsperechend gewürdigt wird und verborgen in privaten Haushalten stattfindet. Während arbeitgebende Familien sich von der Hausarbeit entlasten können, trennt diese Tätigkeit die Haushaltshilfen häufig von ihren eingen Familien, oft ist sie zugleich ihre einzige Erwerbs- und Existenzmöglichkeit.

Vor diesem global- und migrationspolitischen Hintergrunds nähert sich der Film dem Lebensumfeld, den Erfahrungen und Gefühlen von sechs Frauen aus Deutschland, Polen, den Philippinen und Peru sowie einem philippinischen Mann. Ihre persönlichen Entwicklungen und Entscheidung bewegen sich zwischen Selbstbewusstsein, Ausgeliefertsein, Humor und Trennungsschmerz.

 

1. DVD: der 92 min. Film
2. DVD: Kurzvesionen für die Bildungsarbeit             

 

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Illegalität und Abschiebung: Zwei Videodokumentationen zu Flucht, Asyl und Abschiebung

Cover von Illegalität und Abschiebung: Zwei Videodokumentationen zu Flucht, Asyl und Abschiebung

Herausgeber:
Medienprojekt Wuppertal e. V. (Hg.)

Weitere Angaben:
2010

Mediengattung/-art:
Bericht/Dokumentation / DVD

Laufzeit:
71 Min + Bonusmaterial 70 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

1. Wohin mit mir - Eine Videodokumentation über drei Insassen in der Abschiebehaftanstalt Büren ( 45 Min.)

In Büren befindet sich die größte Abschiebehaftanstalt von Nordrhein-Westfalen. Hier warten bis zu 500 Abschiebehäftlinge auf den Tag ihrer Abschiebung, manche nur wenige Wochen, viele aber auch mehrere Monate. Häufig besteht ihr einziges »Verbrechen« im »illegalen« Aufenthalt in Deutschland. Sie wissen nicht, wie lange sie noch in Abschiebehaft bleiben und haben keine Vorstellung, wie es in dem Land sein wird, in das sie abgeschoben werden, da sie in Deutschland geboren wurden oder bereits viele Jahre in Deutschland gelebt haben.

Der Film begleitet Mohammad aus der Türkei,  Sadat aus Kroatien und Aickey aus dem Kongo in ihrem Alltag in der JVA. Sie berichten, wie ihr bisheriges Leben verlaufen ist und wie sie in die Abschiebehaft gekommen sind. Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Geschichten, stellt sich für alle die gleiche Frage: Warum muss ich Deutschland verlassen?

2. Nur geduldet – Das Portrait eines in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen, der nach Marokko abgeschoben wurde (26 Min.)


Abdelilah Rahmani ist in Deutschland aufgewachsenen und hat hier die Schule besucht. Da er als Marokkaner ohne politische Verfolgung keine Aufenthaltserlaubnis erhielt, wurde er 2008 nach Marokko abgeschoben. Die Videodokumentation berichtet über seine Abschiebung, seine Situation in Marokko und die Schwierigkeiten, sich dort eine Zukunft aufzubauen - immer mit dem Gedanken im Kopf: Vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit, wieder nach Deutschland zurück zu kommen!

 
Bonusmaterial:

  • Kaplan Lupunda aus dem Kongo (10 Min.)
    Interview mit einem kongolesischen Geistlichen über seine Flucht nach Deutschland und dem anschließenden Asylverfahren
  • Mina (12 Min.)
    Ein fiktiver Kurzfilm über die Liebesbeziehung einer aus Bosnien stammenden jungen Frau, die von der Abschiebung bedroht ist
  • Ein ganz normales Leben führen (10 Min.)
    Eine Dokumentation von und über junge Flüchtlinge, die an einer Qualifizierung im Bereich Altenpflege teilnehmen
  • Zerstörung und Hoffnung ( 13 Min.)
    Da die momentane Lage im Irak einen Besuch nicht zulässt, treffen zwei Schwestern ihre irakische Verwandschaft in Damaskus, Syrien. Dort interviewen sie ihren Onkel und weitere Bekannte zu der aktuellen Situation in ihrem Heimatland
  • "Iraker sind keine Menschen" (5 Min.)
    Interview mit einem im Exil lebenden amerikanischen Deserteur, der vorher im Irakkrieg gekämpft hat

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Integration

Cover von Integration

Autor_in:
Produktion: didactmedia

Herausgeber:
Filmsortiment.de (Hg.)

Weitere Angaben:
Konstanz, 2011

Mediengattung/-art:
Sachinformation, Unterrichtsmaterial/Arbeitshilfe / DVD

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Angaben zum Inhalt:

Zwei Grüppchen stehen dicht beisammen und lassen keinen anderen hinein: Ein Rollenspiel in einer Klasse, die eine Situation nachspielt, wie wir sie auch in unserer Gesellschaft vorfinden.

Die didaktische DVD "Integration" zeigt einerseits die Ausgrenzung von Migrant-innen und andererseits den Rückzug von Migrant_innen in eigene Gruppen. Sie klärt den Begriff und macht deutlich, dass Integration ein Prozess ist, bei dem beide Seiten in Bewegung geraten und davon profitieren können.
Am Anfang steht die Erfolgsgeschichte von der Integration der Pizza. In den 1960er Jahren mit talienischen Arbeitsmigrant_innen gekommen und naserümpfend verschmäht - heute aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Es ist sogar "in", fein zum Italiener essen zu gehen.

Die DVD geht aber auch auf Vorurteile innerhalb unserer Gesellschaft ein und zählt zum Einstieg ins Thema aktuell gängige Vorurteile deutscher und türkischer Jugendlicher auf. Der Film motiviert dazu sich kennenzulernen und zeigt Beispiele von gemeinsamem Engagement in und für diese Gesellschaft. Integration ist nicht Anpassung an etwas Bestehendes, sondern das Errichten einer Gesellschaft mit gemeinsamen Werten und Perspektiven. Der Schlüssel dazu ist die Kommunikation.

Der Film stellt neben den Diskussionen um Schlagworte wie "Leitkultur" oder "Multi-Kulti" auch einen Ausblick auf die Zukunft im demografischen Wandel zur Diskussion. Er stellt die These auf, dass künftig ein freundliches Klima geschaffen werden muss, um hier lebende junge Menschen aller Nationalitäten dazu zu motivieren, in unserem Land zu bleiben.

DVD-Menü:

  • Hauptfilm
  • Kapitel
    • Die Pizza - voll integriert
    • Erst integrieren, dann dazugehören?
    • Auf allen Seiten Vorurteile abbauen
    • Kompetenzen erwerben
    • Gemeinsam erfolgreich sien
    • Zusammenfassung 
  • Stichwörter
  • Bildergalerie
 DVD-ROM-Teil:
  • Bildergalerie
  • Arbeitsblätter
  • Linkliste
  • Kommentartext
  • Lernmodule
     
Die DVD enthält Untertitel für Hörgeschädigte.

Aus der Reihe:
Politische Bildung

Inhaltliche Schwerpunkte:


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It´s a free world

Cover von It´s a free world

Regie:
Ken Loach

Herausgeber:
Matthias-Film GmbH (Hg.)

Weitere Angaben:
Großbritanien / Italien / Deutschland, 2007

Mediengattung/-art:
Spielfilm / DVD

Laufzeit:
92 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Mit emotionaler Wucht erzählt Ken Loachs Film eine berührende Geschichte von Soll und Haben, die so hochaktuell wie zeitlos ist.

Angie ist eine Individualistin und steht mitten im Leben. Taff, schlagfertig und selbstbewußt lebt in ihr der Unternehmergeist einer liberalen Wirtschaftswelt. Als sie ihren Job in einer Personalvermittlung verliert, läßt sie sich nicht beirren und beschließt, ihre eigene Agentur auf die Beine zu stellen. Sie steigt ein ins Geschäft mit Arbeitern aus Osteuropa. Doch hier ist das Geschäftsklima rauh, sind Gesetze nur zum Übertreten da. Zusammen mit ihrer Freundin Rose verschafft sie illegalen Einwanderern Arbeit - wenn auch nur für einen Tag. Doch mehr und mehr gerät Angie zwischen die Fronten aus Wirtschaftsbossen, Menschenhändlern und aufbegehrenden Arbeitern. Bis sie ihr eigenes Leben und das ihres Kindes aufs Spiel setzt. Sie verfängt sich in einer gesetzlosen Zwischenwelt, die für das tägliche Leben im westlichen Europa so notwendig wie gefürchtet ist. Als sie sich in Karol aus Polen verliebt, muss sie sich für eine Seite entscheiden und hat doch eigentlich keine Wahl.

Zwischen den eigenen moralischen Ansprüchen und dem persönlichem Erfolg hat sich ein unüberwindlicher Graben aufgetan. In der freien Welt gibt es keine Schuldigen mehr, sondern nur noch den Zwang der Umstände.


Sprachen: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Kalp unutmaz - Das Herz vergisst nicht: Ein Film über das Leben mit Demenz in türkischstämmigen Familien

Cover von Kalp unutmaz - Das Herz vergisst nicht: Ein Film über das Leben mit Demenz in türkischstämmigen Familien

Herausgeber:
Medienprojekt Wuppertal e. V. (Hg.)

Weitere Angaben:
2011

Mediengattung/-art:
Bericht/Dokumentation / DVD

Laufzeit:
56 Min. + Bonusmaterial 43 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Der Film porträtiert zwei türkischstämmige Familien aus dem Ruhrgebiet, in denen jeweils eine Frau an Demenz erkrankt ist. Die beiden Erkrankten sind in unterschiedlichen Demenzstatien und werden zuhause von ihren Töchtern, Schwiegertöchtern und Enkelinnen gepflegt. Der Film dokumentiert den Lebensalltag der Familien und stellt die Bedeutung der Demenz-Erkrankung für alle drei Generationen in den Familien in den Vordergrund.

Im Interview gehen die Familienangehörigen auf ihren Umgang mit den Erkrankten und die durch die Erkrankung entstehenden Probleme und Einschränkungen ein.

Der Film wurde von zwei Filmemacherinnen des Medienprojekts Wuppertal in Kooperation mit dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte der AWO in Gelsenkirchen produziert. 


Bonusmaterial:

  • Interview mit Serpil-Sehray Kilic vom Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte der AWO Gelsenkirchen / Bottrop  (17 Min.)
  • Interview mit Dr. med. Ayhan Yavuz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, leitender Oberarzt der ev. Kliniken Gelsenkirchen (12 Min.)
  • Kurzversion "Das Herz vergisst nicht" (14 Min.)

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Lampedusa - Keine Insel (Lampedusa - No Island)

Cover von Lampedusa - Keine Insel (Lampedusa - No Island)

Regie:
Fabian Eder

Herausgeber:
Filmsortiment.de (Hg.)

Weitere Angaben:
Österreich, 2015

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm / DVD

Laufzeit:
52 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Am 3. Oktober 2013 ertrinken 366 Flüchtlinge vor der Küste der Europäischen Union. Noch im Dezember desselben Jahres macht sich der Filmemacher Fabian Eder mit seinem Team in dem kleinen Segelboot "Europa" auf den Weg in die winterlichen Gewässer des südlichen Mittelmeers: Dabei entsteht ein filmischer Essay über die Inseln Malta, Lampedusa und Sizilien, an denen sich das Dilemma der Europäischen Zuwanderungs- und Asylpolitik spiegelt.

Lampedusa - Keine Insel liefert einen feuilletonistischen Beitrag, der nicht mit lüsternem Blick auf die tragischen Schicksale schielt, sondern sich den Erkenntnissen jener Menschen widmet, die tagtäglich mit diesen konfrontiert werden - den Bürgerinnen Bürgern, die in der Region leben und den Behörden und NGOs, die auf die Zuwanderung reagieren.

Eder nimmt die Zuschauer mit auf eine ganz persönliche Reise, die ihn nicht nur zu den Klippen der EU, sondern auch zu den Ängsten der Menschen führt. Den meisten Halt findet er ausgerechnet dort, wo man eigentlich die größte Verunsicherung vermuten würde: auf der kleinen Insel Lampedusa, die längst keine Insel mehr ist. 

Kapitel: 

  • Intro und Vorspann 
  • Malta und die Flüchtlinge 
  • Die unheimlichen Fremden 
  • Maltas Herausforderung 
  • Migranten - Bedrohung oder Chance? 
  • Heimat 
  • Auf hoher See 
  • Weihnachten auf Lampedusa 
  • Die Bürgermeisterin und ihre Insel 
  • Folgen falscher Politik 
  • Niemand lebt als Insel 
  • Fehler im System 
  • Ausklang und Abspann


Sprachen: Deutsch und Englisch 


 

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Leaving Greece

Cover von Leaving Greece

Autor_in:
Hochschule für Fernsehen und Film München mit Bayrischer Rundfunk

Regie:
Anna Brass

Herausgeber:
FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH (Hg.)

Weitere Angaben:
2015

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm / DVD

Laufzeit:
79 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Als Flüchtling muss man dort seinen Asylantrag stellen, wo man zum ersten Mal europäischen Boden betritt. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass für 90% aller Flüchtlinge die Ägäis das Tor zu Europa darstellt. Was das für Griechenland bedeutet? Die Kapitulation: Numerisch und finanziell überfordert ist das griechische Asylsystem schon vor Jahren kollabiert. In Griechenland kann keiner bleiben, doch aus Griechenland kann auch keiner weg.

Trotzdem versuchen die drei afghanischen Teenager Hossein, Reza und Kaka nun schon im dritten Jahr nach Westeuropa zu gelangen. Denn sie hoffen auf ein rechtmäßiges Asylverfahren. Doch das Unterfangen ist lebengefährlich; die griechischen Behörden gehen mit äußerster Härte gegen Flüchtlinge vor, die das Land verlassen wollen. So will es Europa und Europa nimmt auch Tote in Kauf.

Ein Film über "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" und mittendrin: die große Liebe.

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Migration

Cover von Migration

Autor_in:
Produktion: didactmedia

Herausgeber:
Filmsortiment.de (Hg.)

Weitere Angaben:
Konstanz, 2011

Mediengattung/-art:
Sachinformation, Unterrichtsmaterial/Arbeitshilfe / DVD

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Angaben zum Inhalt:

Die didaktische DVD definiert den Begriff "Migration" und schildert historische Völker- und Auswanderungswellen, zum Beispiel von Europa nach Nordamerika oder im 19. Jahrhundert aus österreichischen und Schweizer Alpendörfern nach Schwaben oder Italien.

Die DVD thematisiert Fluchtgründe im Nationalsozialismus und das Grundrecht auf Asyl in der Bundesrepublik. Flucht oder Migration gab und gibt es eigentlich immer und fast überall. Jugendliche mit sogenanntem Migrationshintergrund finden sich in fast jeder Klasse an deutschen Schulen und sie gehören zu dieser Gesellschaft.

Die didaktische DVD spricht in weiteren Kapiteln die Schülerinnen und Schüler daher unmittelbar an und zeigt auf der einen Seite, dass Deutschland durch den demografischen Wandel nicht auf Zuwanderung verzichten kann und auf der anderen Seite, dass Sprachkompetenz, Bildung und Toleranz Voraussetzungen für Integration sind.
Die DVD geht dabei auf die öffentliche Debatte um die so genannte Leitkultur oder "Multi-Kulti" ein und stellt allgemeine humanistische Werte als Basis unserer Gesellschaft dar und versachlicht so die Diskussion. Sie sensibilisiert und motiviert Jugendliche dazu, sich in Kenntnis der eigenen Geschichte für diese Gesellschaft und die eigene Zukunft zu engagieren.

DVD-Menü: 

  • Hauptfilm 
  • Kapitel
    • Migrationsgeschichte
    • Fluchtbewegungen und Menschenrechte
    • Arbeitsmigration 
    • Debatte um Zuwanderung
    • Integration als Zukunft begreifen
    • Zusammenfassung 
  • Stichwörter 
  • Bildergalerie 

DVD-ROM Teil 

  • Bildergalerie 
  • Arbeitsblätter 
  • Linkliste 
  • Kommentartext
  • Lernmodule 

Die DVD enthält Untertitel für Hörgeschädigte

Aus der Reihe:
Politische Bildung

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Migration: Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen

Cover von Migration: Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen

Regie:
schulfilme-im-netz.de

Herausgeber:
Filmsortiment.de (Hg.)

Weitere Angaben:
Deutschland, 2014

Mediengattung/-art:
Kurzfilm, Unterrichtsmaterial/Arbeitshilfe / DVD

Laufzeit:
8 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

In diesem Lehrfilm werden die unterschiedlichen Gründe für Migration vorgestellt und die rechtlichen Hintergründe für Einwanderung und Asyl in der Bundesrepublik Deutschland im Überblick dargestellt. Wichtige Aspekte werden dabei anschaulich aufbereitet. Dabei werden beispielsweise unterschieldiche Arten der Migration vorgestellt (Arbeitsmigration, Fucht, Zuwanderung von Aussiedlern etc.). Zudem werden die Regelungen des Dubliner Abkommens erläutert und die Schwierigkeiten der Asylgesetzgebung aufgezeigt.

 

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Monsieur Claude und seine Töchter

Cover von Monsieur Claude und seine Töchter

Regie:
Philippe de Chauveron

Herausgeber:
Matthias-Film GmbH (Hg.)

Weitere Angaben:
Frankreich, 2014

Mediengattung/-art:
Spielfilm / DVD

Laufzeit:
93 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar mit vier Töchtern. Doch als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslimen, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, verändert sich ihr Leben. In die französiche Lebensart platzen andere Welten hinein und jedes Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld.

Da ist die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen franzöischen Katholiken zu heiraten, Musik in ihren Ohren. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat aufgebraucht. 

DVD-Video-Ebene (mit DVD-Player oder Computer nutzbar) 

Film in 10 Kapiteln, Making of, Trailer 

Kapitel des Films: 

  1. Drei Hochzeiten - drei unterschiedlich Kulturen 
  2. Laures "Geheimnis" 
  3. Weihnachten mit der Familie 
  4. Verkündung der Verlobung von Laure und Charles 
  5. Was haben wir dem lieben Gott nur getan?
  6. Vorurteile von allen Seiten
  7. Treffen der Familien Koffi und Verneuil
  8. Ein Tag vor der Hochzeit
  9. Findet die Hochzeit statt?
  10. Feier und Abspann 

DVD-ROM-Ebene (nur am Computer nutzbar)

Vorwort des Autors, Infos und Materialien zum Film, Didaktische und methodische Tipps, 5 Infoblätter, 6 Arbeitsblätter auf Französisch, 7 Arbeitsblätter auf Deutsch, 10 Szenenbilder, Marking of, Stichwortverzeichnis A-Z, Medien- und Linktipps
 

 


Inhaltliche Schwerpunkte:


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Nacht Grenze Morgen

Cover von Nacht Grenze Morgen

Autor_in:
Hochschule für Fernsehen und Film München

Regie:
Tuna Kapten und Felicitas Sonvilla

Herausgeber:
FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH (Hg.)

Weitere Angaben:
2013

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm / DVD

Laufzeit:
30 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Zwei junge Männer arbeiten als Schlepper, sie schleusen Flüchtlinge nach Europa. Warum tun sie das? Der Dokumentarfilm "Nacht Grenze Morgen" begleitet die beiden und bietet ungewöhnliche Einblicke in das Leben von Schleppern und ihren Motiven.

In den Mittelpunkt steht der Alltag der beiden jungen Männer. Während die Grenze zur Türkei noch löchrig ist, rüstet Griechenland mit deutscher Unterstützung auf. Wärmebilder, Zäune, Patrouillen. Aber auch das Warten im Hotel wird gezeigt. Warten auf die Nacht. Die Jungs packen, brechen auf. Manchmal schaffen sie es, mal auch nicht.

Nominierung zum besten Film in der Kategorie "Student Documentary" IDFA Amsterdam 2014 sowie weitere Auszeichnungen.

Sprachen: Arabisch, Türkisch, Farsi
Untertitel: Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Türkisch


Inhaltliche Schwerpunkte:


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Pflege mit Verständnis: Kultursensible Pflege

Cover von Pflege mit Verständnis: Kultursensible Pflege

Regie:
Kurt Keerl und Vanessa Hartmann

Herausgeber:
Media Versand (Hg.)

Weitere Angaben:
Deutschland, 2011

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm, Unterrichtsmaterial/Arbeitshilfe / DVD

Laufzeit:
30 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Krank und pflegebedürftig zu werden, ist für jeden Menschen ein schlimmer Einschnitt. Doch Betroffene mit Migrationshintergrund haben es meist noch schwerer, denn zusätzlich zu der belastenden Situation müssen sie oftmals mit Verständigungsschwierigkeiten, Informationsdefiziten und Unverständnis gegenüber ihrer Kultur zurecht kommen.

Im deutschen Pflegesystem war über ihre Sorgen und Nöte bislang nur wenig bekannt und die Institutionen der Altenhilfe waren auf ihre speziellen Bedürfnisse oft nicht vorbereitet. Das soll nun anders werden: Patientenorientierte und kultursensible Pflege lauten wichtige Schlüsselbegriffe in der Altenpflege.

Der Film "Pflege mit Verständnis" zeigt, wie wichtig es ist, sich auf die kulturellen und religiösen Bedürfnisse des Patienten oder Bewohners einzulassen. Denn Missverständnisse können schnell Pflege und Genesung nachhaltig behindern.

Sie sehen Projekte sowie ambulante Pflegedienste, die nach entprechenden Konzepten einer kultursensiblen Pflege arbeiten.

 

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Radikale im Tale: Dokumentation über den Großdemotag in Wuppertal

Cover von Radikale im Tale: Dokumentation über den Großdemotag in Wuppertal

Herausgeber:
Medienprojekt Wuppertal e. V. (Hg.)

Weitere Angaben:
Wuppertal, 2015

Mediengattung/-art:
Bericht/Dokumentation / DVD

Laufzeit:
38 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Am 14. März 2015 mobilisierten Salafisten sowie die rechte PEGIDA und HOGESA nach Wuppertal. Eine breit aufgestellte zivilgesellschaftliche Bürgerschaft stellte sich gegen diese beiden Gruppen. Mit fünf Kamerateams dokumentierten Jugendliche, unterstützt durch das Medienprojekt Wuppertal, die Geschehnisse.

Der Film zeigt Ereignisse eines Tages, an dem zum ersten Mal in Deutschland PEGIDA und Salafisten in einer Stadt nebeneinander demonstrierten:

  • Bilder der Demonstrationsverläufe
  • Reden und Interviews der Anmelder der salafistischen Kundgebung, Abu Abdullah und Sven Lau
  • Interviews mit kurdischen GegendemonstrantInnen
  • Interviews mit LokalpolitikerInnen
  • Reden von Lutz Bachmann und anderen PEGIDA-AnhängerInnen
  • Bilder von Ausschreitungen durch HOGESA-Anhänger
  • Statements von Wuppertaler BürgerInnen
  • Bilder von der Gegenkundgebung

Die Dokumentation zeigt am Beispiel Wuppertal, dass die PEGIDA-Bewegung, die sich selbst als bürgerlich und gewaltfrei darstellt, zumindest in Westdeutschland größtenteils von organisierten Rechtsextremen, Neonazis und gewaltbereiten Hooligans getragen wird.

Die Kundgebung der Salafisten, die zahlenmäßig mit ca. 100 Teilnehmern recht überschaubar war, verlief weitestgehend gewaltfrei, in Reden jedoch wurde Hass gegen Juden, die USA und »den Westen« an sich deutlich.

Die Aktionen von WuppertalerInnen, die beiden Gruppierungen kritisch gegenüberstehen, haben die Vielfältigkeit des Gegenprotestes gezeigt.

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Schicksal Abschiebung

Cover von Schicksal Abschiebung

Herausgeber:
FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH (Hg.)

Weitere Angaben:
Deutschland, 2011

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm, Kurzfilm, Unterrichtsmaterial/Arbeitshilfe / Broschüre, DVD

Laufzeit:
33 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Sie sind in Deutschland geboren, sprechen Deutsch und gehen hier in die Schule: Flüchtlingskinder. Und dennoch werden einige von ihnen in die 'Heimat' abgeschoben. Im Film sind es Roma, die in den Kosovo zurückgeführt werden. Dort erwartet sie das Nichts. Ihre einzige aber meist aussichtslose Hoffnung: die Rückkehr nach Deutschland.

Drei Filmbeiträge zeigen die Abschiebepraxis, das Leben vor und nach der Abschiebung sowie die rechtlichen Hintergründe. Das umfangreiche Arbeitsmaterial unterstützt den Einsatz der DVD im Unterricht.

Filme:

  • Schicksal Abschiebung (8:20 min)
  • Roma im Kosovo (7:00 min)
  • Interview zur Rechtslage (6 Filmclips)



Inhaltliche Schwerpunkte:


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Wenn ich einmal alt bin... - Unterrichtsmaterialien für eine kultursensible Altenpflege

Cover von Wenn ich einmal alt bin... - Unterrichtsmaterialien für eine kultursensible Altenpflege

Herausgeber:
Transfers Film (Hg.)

Weitere Angaben:
2003

Mediengattung/-art:
Bericht/Dokumentation, Sachinformation / DVD

Laufzeit:
90 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

Eine Multimedia - DVD für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege von Migrantinnen und Migranten.
Die DVD enthält zusammen mit einem dokumentarischen Einführungsfilm 15 Filmbeiträge, sowie einen Textteil mit Vorschlägen zur didaktischen Umsetzung des Arbeitsmaterials.

Einführungsfilm:

  • Die Wolken sie ziehen dahin...
    Aus dem Leben eines wolgadeutschen und eines türkischen Rentnerpaares

    Konrad und Margreta Grün stammen aus einem Dorf an der Wolga, aus dem sie 1941 nach Kasachstan vertrieben wurden. Als Aussiedler kamen sie 1998 nach Nürnberg, in dem sie seitdem als deutsche Staatsbürger leben.Das Ehepaar Grün empfindet die Auswanderung nach Deutschland als endgültige Rückkehr in das Land der Vorfahren.

    Osman und Mevlüde Bulut wuchsen auf in einem kleinen Dorf am Schwarzen Meer. 1969 war der Mann als Arbeiter angeworben worden. Seine Frau folgte ihm zwei Jahre später. Obwohl sie schon über 30 Jahre in Deutschland leben, sind sie sich nicht sicher, wo sie zu Hause sind.

    Der Film "Die Wolken sie ziehen dahin..." kann auch auf VHS-Kassette ausgeliehen werden.

Reportagen:

  • Unsere Kummerecke
    Der türkische Rentnertreff vom Aufseßplatz / Nürnberg
  • Damit haben wir nicht gerechnet 
    Als Rentner in Deutschland - die türkische AWo Rentnergruppe, Nürnberg
  • Man nennt sie Gastarbeiter - dokumentarische Collage
  • Neue Wege. Das multikulturelle Seniorenzentrum
    Haus am Sandberg / Duisburg
  • Die letzte Reise. Rückkehr in die Heimat

Interviews und Rollenspiele:

  • Als Arbeiterin nach Deutschland - Erinnerungen einer türkischen Rentnerin
  • Über Kultur, Eigenes und Fremdes - ein Expertinneninterview mit Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz
  • Jeder Mensch hat seine eigene Kultur und Biographie - ein Expertinneninterview mit Türkan Yilmaz
  • Kultursensible Pflege - ein Beispiel aus der Altenpflegepraxis
    Gespräch mit Türkan Yilmaz
  • Respekt und religiöse Bedürfnisse - Erfahrungsbericht zweier türkischer Altenpflegerinnen
  • Über Tod und Bestattung - Erfahrungen und Reflexionen von AltenpflegeschülerInnen
  • Kultursensible Altenpflege - 3x Rollenspiel

Textverzeichnis:

  • ArbeitsmigrantInnen in Deutschland
  • Deutsche Fremde - fremde Deutsche. Die AussiedlerInnen in der Bundesrepublik Deutschland
  • Kultur und ihre Bedeutung für die (Alten-) Pflege
  • Alter(n) in der Migration und Erwartungen an die Pflege
  • Gesundheit, Krankheit und Schmerz in der Migration
  • Mit Händen und Füßen: Sprache und Kommunikation in der kultursensiblen Altenpflege
  • Stereotype und Vorurteile in der Pflege
  • Religionen der Welt und ihr Bedeutungen für Alltag und Pflegepraxis
  • Das mulitkulturelle Seniorenzentrum Haus am Sandberg / Duisburg - ein Beispiel für die stationäre Pflege von MigrantInnen
  • Alt werden in Deutschland - kein Verlass auf die Familie?
  • Sterben. Tod und Trauern in den Religionen und Wetlanschauungen
  • Tipps zur Unterrichtsgestaltung
  • Kurzbeschreibung der Filme

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Wir sitzen im Süden

Cover von Wir sitzen im Süden

Regie:
Martina Priessner

Herausgeber:
absolut Medien GmbH (Hg.)

Weitere Angaben:
2010

ISBN/ISSN:
978-898484-542-5

Mediengattung/-art:
Dokumentarfilm / DVD

Laufzeit:
88 Minuten

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Angaben zum Inhalt:

"Ich habe in meinen Adern türkisches Blut, aber in meiner Seele habe ich Deutschland", Fatos Yildiz ist im Schwarzwald aufgewachsenen und wurde mit 18 von ihren Eltern gezwungen, in die Türkei zu gehen.
Heute kann sie nur noch mit einem Besuchervisum nach Deutschland reisen - doch die einstige Heimat bleibt das Land ihrer Wunschträume.

Auch Murat und Bülent teilen dieses Schicksal: Sie sitzen in deutschen Call-Centern in Istanbul und sehnen sich nach dem Land, in das sie nicht zurückkehren dürfen.

Kapitel:

  1. Ich nach Türkei?
  2. Käsekuchen in Istanbul
  3. Mein Name ist Ilona Manzke
  4. Alles auf Deutsch
  5. Für immer in die Türkei
  6. Ersatzdeutschland / Freunde
  7. 50qm Deutschland
  8. Der Anfang vom Ende / Neuanfang
  9. In Deutschland
  10. Einsamkeit
  11. Abspann

Sprache: deutsch / türkisch

Untertitel: Deutsch / Englisch

Inhaltliche Schwerpunkte:


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Ausgewählte Bildungsmaterialien
zu den Themen:
Rechtsextremismus
Rassismus
Antimuslimischer Rassismus
Antiziganismus
Antisemitismus
Flucht und Asyl
Nationalsozialismus
Religiöser Fundamentalismus
Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft
Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit