Antisemitismus im Kontext der Covid-19-Pandemie

Cover von Antisemitismus im Kontext der Covid-19-Pandemie

Herausgeber:
Bundesverband der Recherche und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (Bundesverband RIAS) (Hg.)

Weitere Angaben:
o.O., 2020

Mediengattung/-art:
Bericht/Dokumentation, Sachinformation / Broschüre

Anzahl Seiten:
50 Seiten

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Träger des Demokratie-Projektes

Bundesverband der Recherche und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (Bundesverband RIAS)
Gleimstraße 31
10437 Berlin
Tel: 0 30 / 8 17 98 58 18
presse@report-antisemitism.de
www.report-antisemitism.de

Angaben zum Inhalt:

2018 wurde in Berlin der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e. V. (RIAS) gegründet. Er verfolgt das Ziel, mit Hilfe des Meldeportals www.report-antisemitism.de bundesweit eine einheitliche zivilgesellschaftliche Erfassung und Dokumentation antisemitischer Vorfälle zu gewährleisten. Der Bundesverband greift dabei auf die beim Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V. seit 2015 entwickelten Arbeitsweisen und Technologien zurück.

Der vorliegende Bericht lässt keinen Zweifel daran, dass die Covid-19-Pandemie den schon vorhandenen Antisemitismus in der Bevölkerung weiter gestärkt hat. Manche bezeichnen die Pandemie sogar als Brandbeschleuniger für Antisemitismus und dementsprechende Handlungen.

Es lassen sich laut RIAS unterschiedliche Phasen innerhalb der ersten drei Monate der Pandemie erkennen. Zunächst spielten sich antisemitische Äußerungen insbesondere im Online-Bereich ab, häufig verbunden mit nicht explizit antisemitischen Verschwörungsmythen, die schnell eine enorme Verbreitung erfuhren. Als sich in einer zweiten Phase auch jüdisches Leben in Deutschland mehr und mehr in den digitalen Raum verlagerte, war dies mit massiven Formen verletzenden Verhaltens verbunden, die sich direkt gegen Menschen jüdischen Glaubens richteten. In einer dritten Phase manifestierten sich antisemitische Deutungen nicht mehr nur online, also zum Beispiel in Chatgruppen und in Sozialen Medien, sondern auch auf einer Vielzahl von Demonstrationen im gesamten Bundesgebiet.

Parallel zu diesen Phasen erfassten der Bundesverband und mehrere regionale Meldestellen eine Vielzahl antisemitischer Vorfälle mit unmittelbarem oder mittelbarem Bezug zur Covid-19-Pandemie.

Diese werden in dem Bericht nach jeweiligen Bundesland aufgeschlüsselt vorgestellt. Zudem versucht sich der Bericht in einer bundesweiten Einschätzung der Lage.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Antisemitismus, Demokratie, Gewalt, Menschenrechte, Minderheiten, Nationalsozialismus, Politische Bildung, Rassismus, Rechtsextremismus, Religion, Vorurteile


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Bericht dokumentierter antisemitischer Vorfälle 2019

Cover von Bericht dokumentierter antisemitischer Vorfälle 2019

Herausgeber:
Bundesverband RIAS e.V. Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Hg.)

Weitere Angaben:
o.O., 2019

Mediengattung/-art:
Bericht/Dokumentation, Sachinformation / Broschüre

Anzahl Seiten:
33 Seiten

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Träger des Demokratie-Projektes

Bundesverband der Recherche und Informationsstellen Antisemitismus e.V.
(Bundesverband RIAS)
Gleimstraße 31
10437 Berlin
Tel: 0 30 / 8 17 98 58 18
presse@report-antisemitism.de
www.report-antisemitism.de

Angaben zum Inhalt:

2018 wurde in Berlin der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e. V. gegründet. Er verfolgt das Ziel, mit Hilfe des Meldeportals www.report-antisemitism.de bundesweit eine einheitliche zivilgesellschaftliche Erfassung und Dokumentation antisemitischer Vorfälle zu gewährleisten. Der Bundesverband greift dabei auf die beim Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V. seit 2015 entwickelten Arbeitsweisen und Technologien zurück.

Die Angaben im Bericht dokumentieren nicht annähernd das tatsächliche Ausmaß antisemitischer Vorkommnisse. Ziel der vorliegenden Dokumentation ist daher auch nicht ein Vergleich zwischen verschiedenen Bundesländern oder gar eine bundesweite Beschreibung antisemitischer Vorfälle. Vielmehr soll diese Broschüre die Notwendigkeit eines flächendeckenden sowie nach einheitlichen inhaltlichen und methodischen Standards arbeitenden Netzwerks zivilgesellschaftlicher Meldestellen für antisemitische Vorfälle unterstreichen.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Antisemitismus, Gewalt, Interkulturelles Lernen, Jugendarbeit, Menschenrechte, Minderheiten, Nationalsozialismus, Politische Bildung, Rassismus, Rechtsextremismus, Religion, Religiöse Radikalisierung, Vernetzung, Vorurteile, Zivilcourage


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