dist[ex] Policy Paper Nr. 3: Immer jünger, immer früher? Soziale Medien, frühe Ideologisierung und neue Anforderungen an die zivilgesellschaftliche Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit
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Träger des Demokratie-Projektes:
Das dist[ex] Policy Paper Nr. 3 thematisiert die, mit der Zunahme rechtsextremistischer Einstellungen unter jungen Menschen, neuen Anforderungen für die zivilgesellschaftliche Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit. Die Beratungsinstitutionen der Bundesarbeitsgemeinschaft Ausstieg zum Eistieg e.V. verzeichnen in ihrer Praxis einen angestiegenen Beratungsbedarf von Schulen, Jugendämtern und besorgten Eltern im Umgang mit rechtsextremistischen Jugendlichen. Die in der Folge auftretenden Herausforderungen, wie beispielsweise Überlastung der Beratungsinstitutionen, neuer Qualifikationsbedarfe oder die Entwicklung altersgerechter Präventionsmethoden, werden in diesem Beitrag dargelegt und diskutiert.
dist[ex] versteht sich als Kooperationsverbund, der eine bundesweite und phänomenübergreifende Vernetzung von Akteur:innen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit erzielen möchte. Mit ihren Beiträgen zur Extremismusprävention (z.B. im Bereich Rechtsextremismus oder religiöser Fundamentalismus) tragen sie zum Erhalt der freiheitlich-demokratischen Ordnung bei.