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Cover von Impulse gegen Rechsextremismus 1/2012. Rechtsextremismus und Arbeitswelt: Ausstiege, Einstiege, Interdependenzen

Impulse gegen Rechsextremismus 1/2012. Rechtsextremismus und Arbeitswelt: Ausstiege, Einstiege, Interdependenzen

Dokumentationen & Erfahrungsberichte, Fachliteratur & Studien
Textbeiträge
Herausgeber:in: Friedrich-Ebert-Stiftung Forum Berlin
Ort: o. O.
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenanzahl: 8
ISBN/ISSN: 9783864981135

Warum jemand zum Neonazi wird oder aus der extrem rechten Szene wieder aussteigt, sind komplexe Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Dem Thema "Ausstiege, Einstiege, Interdependenzen" widmete sich eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Ende 2011 in Berlin. Im Fokus der Tagung stand der Zusammenhang von Rechtsextremismus und Arbeitswelt, denn die berufliche Perspektive übe großen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit eines Ein- oder Ausstieg in neonazistische Strukturen aus, so die These eines Vortrags.

Die Broschüre fasst die Konferenz zusammen, bei der Expert:innen, Journalist:innen und Politiker:innen aus Norwegen, Schweden, Italien, Ungarn und Deutschland diskutierten. Soziale und ökonomische Perspektiven und die gesellschaftliche Akzeptanz von rechten und rassistischen Ideologien – einem "stummen Konsens", wie es ein Referent nannte, – wurden als mögliche erklärende Faktoren diskutiert, wie und warum Menschen Teil der rechtsextremen Szene werden und sich wieder von ihr lösen.