Zielgruppen:
Träger des Vielfalt-Projektes:
Demokratische Teilhabe, Rechtsextremismus- und Gewaltprävention und die Thematisierung von Ungerechtigkeit geht auch Kinder im Vorschulalter an. Die Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Stereotypen, so der Ausgangspunkt des Projektes "Kinder stärken", sollte bereits in den Kindertagesstätten ansetzen.
Das Projekt setzt sich kritisch mit herkömmlichen Rollenmustern und Ungleichheiten auseinander und bietet fachliche Unterstützung und Austausch für Erzieher:innen.
Die Broschüre dokumentiert inhaltliche Überlegungen ebenso wie Beispiele aus der Praxis des Projekts und gliedert sich in folgende Kapitel:
- Darstellung der Konzeption "Kinder stärken"
- Umgang mit Unterschieden: Die Realität einer Kita wird ebenso untersucht wie Spiele und Bücher für Kinder auf ihre Stereotype und Rollenmuster überprüft werden: Wer putzt in der Kita, wer ist Erzieher_in, wer die Leitung? Wie stellen Kinderspiele und –bücher Menschen in anderen Ländern dar? Spiegeln sie überhaupt die sozialen Realitäten und Herkunftsgeschichten der Kinder wider?
- Gender: Die Broschüre gibt Anregungen, wie sich Erzieher:innen gemeinsam mit den Kindern mit geschlechtsspezifischen Erwartungen und Rollenbildern auseinandersetzen können.
- Beteiligung von Kindern: Dieser Teil setzt sich mit der Frage von Kinderrechten auseinander. Kinder können nur demokratische Fähigkeiten erwerben, wenn sie auch eingebunden werden und Mitspracherechte erhalten.
- Beteiligung von Eltern: Über Kontakte zu den Erziehungsberechtigten und deren Vernetzung sollen stabile Erziehungspartnerschaften entstehen.
- Umgang mit Konflikten: Differenzen und ihr Umgang damit bilden die Basis für ein Miteinander. Konflikte werden daher nicht als per se störend gesehen, sondern als unvermeidliche Interaktion innerhalb einer Gruppe.
- Resilienz bedeutet, dass Kinder mit belastenden Umständen gut umgehen können und sich trotzdem positiv entwickeln, was gezielt gefördert werden soll.