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Reisen und Rassismus. Die NS-Volksgemeinschaft zwischen Verlockung und Terror

Reisen und Rassismus. Die NS-Volksgemeinschaft zwischen Verlockung und Terror

Dieses Material gehört zum Offline-Bestand und kann nur über die Herausgebenden bestellt werden.
Fachliteratur & Studien, Praxismaterialien
Textbeiträge, Video
Herausgeber:in: Dokumentationszentrum Prora
Ort: o. O.
Erscheinungsjahr: 2010
Seitenanzahl: 104

Im Rahmen des Modellprojektes "Geschichte erleben in Prora" entstand eine umfangreiche Materialsammlung mit Dokumenten und pädagogischen Materialien. Das Material ist für Jugendliche ab der Sekundarstufe I aller Schulformen und für die außerschulische Bildung geeignet. Das Paket enthält die folgenden Materialien:

  • Einführungsbroschüre
  • Mappe A "Die Deutsche Volksgemeinschaft und die Ausgeschlossenen"
  • Mappe B "Von der Arbeitslosigkeit zur Zwangsarbeit" 
  • Mappe C "Die NS-Organisation Kraft durch Freude und das Seebad der 20.000"
  • Mappe D "Das Seebad Prora – Krieg und Nachkriegszeit"
  • DVD mit weiteren Quellen

Die Einführungsbroschüre bietet neben der Vorstellung des Themas didaktische Anmerkungen zu den Arbeitsaufträgen, ein Glossar, eine Literaturliste Kinder- und Jugendliteratur sowie eine Literaturliste zu pädagogischen Materialien und weiterführender Literatur. In den Arbeitsmappen finden sich jeweils Arbeitsmaterialien und Aufgabenblätter, mit detaillierten Quellenangaben und Diskussionsvorschlägen.
Mappe A ist die umfangreichste und verdeutlicht anhand von NSDAP Propagandamaterial und historischen Tondokumenten die Ideologie des Nationalsozialismus. Insbesondere wird auf die Jugend, Erziehungsziele und Antisemitismus eingegangen.
Mappe B behandelt die Auflösung der Gewerkschaften, die Lebensumstände der Arbeiter, den Einsatz von Zwangsarbeitern. Arbeitsgrundlage sind Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeitern auf der DVD.
Mappe C thematisiert den Urlaub im Nationalsozialismus anhand von Interviews mit ehemaligen KdF-Urlaubern und Planungsunterlagen für Prora.
Mappe D widmet sich der Nutzung während des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit. Ab 1956 wurde das Gelände als Kaserne für die Nationalen Volksarmee genutzt, anschließend wurden dort so genannte Bausoldaten untergebracht.