Situations- und Ressourcenanalyse für den kommunalen Aktionsplan der Stadt Freiburg gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus
Zielgruppen:
Träger des Vielfalt-Projektes:
Diskriminierung, Rassismus, Rechtsextremismus existieren in Freiburg eher in subtilen, alltäglichen Formen – was häufig dazu führt, dass sie verharmlost oder kaum wahrgenommen werden.
Um dem entgegenzuwirken und auch diesen Formen konkret etwas entgegenzusetzen soll ein Lokaler Aktionsplan (LAP) umgesetzt werden, mit dem Ziel präventiv gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus aktiv zu sein, Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit vor Ort zu stärken und Akteurinnen und Akteure zu vernetzen.
Grundlage dessen soll die vorliegende Analyse sein. Sie bündelt Informationen zu menschenverachtenden und abwertenden Einstellungen in der "Mitte der Gesellschaft" und enthält die Ergebnisse einer Befragung zu Diskriminierung und Diskriminierungserfahrungen, u. a. auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, bei polizeilichen Kontrollen, bei Konflikten zwischen Jugendlichen oder im Bildungsbereich. Daraus abgeleitet werden Handlungsbedarfe und Herausforderungen für den Lokalen Aktionsplan formuliert.