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Station Babylon. Ein Lied geht um die Welt

Station Babylon. Ein Lied geht um die Welt

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Dokumentationen & Erfahrungsberichte
Video
Herausgeber:in: Kran51 e. V./NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Ort: o. O.
Erscheinungsjahr: 2010

Der Film dokumentiert die Entstehung und Durchführung eines Projektes, in welchem sich Jugendliche mit Geschichte, mit Verfolgung und Ausgrenzung befassten, eigene kreative Potentiale kennenlernten, internationale Kontakte knüpften, sich austauschten…

Am Anfang stand ein Lied, welches die Musikgruppe M.I.X. (Music International against Xenophobia), bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Hauptschule Rendsburger Platz, schrieb. Es handelt von ihren Gefühlen, von Identität und Heimat, von Diskriminierungserfahrungen und Hoffnung.
Nach und nach entstanden Verbindungen zu Projekten in Kolumbien und Italien, das Lied wurde weiterentwickelt und -gestaltet, es wurden neue Strophen in anderen Sprachen gedichtet. Gemeinsam setzten sich die Gruppen mit Ausgrenzungen und Menschenrechten auseinander, berichten von ihren Erfahrungen und den Situationen in ihren Ländern. Durch die Einbindung des Liedes in das Projekt "NS-Geschichte in Köln-Mülheim" beschäftigten sich die Jugendlichen auch mit der Geschichte ihres Stadtteils und stellten Verknüpfungen zwischen der Vergangenheit und gegenwärtigen Formen von Verfolgung und Ausgrenzung her. In Exkursionen und Recherchen informierten sie sich über Deportationen aus Mülheim, über Aktivitäten der Edelweißpiraten und erinnerten an Opfer von politischer Gewalt und Verfolgung – in Vergangenheit und Gegenwart.