Digitale Ausstellung: "Perspektiven auf antimuslimischen Rassismus"

Dargestellt ist ein Bilderausschnitt der Webseite Digitale Ausstellung: Perspektiven auf antimuslimischen Rassismus Auf dem Bild ist ein virtueller Raum zu sehen, die Umgebung besteht aus einem hellen Fischgräten-Parkett und einem hellen Raum mit Säulen und Fensterbögen. Im Vordergrund liegt ein Fotoalbum auf einem Sockel. Darauf erkennt man schemenhaft Fotos, die Menschen und Landschaften darstellen. Rechts daneben steht ein großes Stand-Mikrophon, aus welchem eine Sprechblase mit zwei Ausrufezeichen kommt. Links neben dem Fotoalbum sehen wir einen unfertig gewebten Teppich, der einen Gebetsteppich beziehungsweise Sajjadah/ Mussalah darstellen könnte. Am unfertigen Ende des Teppiches hängen Fäden, die jeweils noch mit Garnspulen verbunden sind. An jeder Spule hängt ein Zettel, auf dem Zettel stehen von links nach rechts jeweils folgende Begriffe: "Race", "Gender", Behinderung", "Alter", "Klasse". Die hinteren beiden Zettel sind unleserlich. Oberhalb zwischen dem Teppich und des Fotoalbums steht "Der Begriff Intersektionalität klingt erstmal kompliziert..." Darunter stehen verschiedene Videotitel die ausgewählt werden können, wie beispielsweise "Muslimin und Feministin".

Die digitale Ausstellung „Perspektiven auf antimuslimischen Rassismus“ bietet anhand von unterschiedlichen Texten, Videos und Audios verschiedene pädagogische Materialien zu antimuslimischen Rassismus. Dabei können sich die Besucher:innen der Webseite durch eine multimediale und künstlerische Ausstellung klicken, um verschiedene Perspektiven auf antimuslimischen Rassismus zu gewinnen. Insgesamt befasst sich die digitale Ausstellung mit Aspekten von Religiosität, historischen Hintergründe…

Im Nacken. Antisemitismus in Kunst und Kultur

Cover von Im Nacken. Antisemitismus in Kunst und Kultur

Viele reagierten schockiert auf den von Menschen aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft offen zur Schau gestellten Antisemitismus nach Ausbruch der Corona-Pandemie. Menschen, die von Antisemitismus betroffen sind oder sich mit Antisemitismus beschäftigen, hat diese Entwicklung weniger überrascht. Studien verweisen seit Jahrzehnten darauf, dass antisemitische Einstellungen in allen Teilen der Gesellschaft existieren. Doch mit dem…

Auf den Spuren jüdischen Lebens in Stendal

Cover von Auf den Spuren jüdischen Lebens in Stendal

1942 wurden die letzten Jüdinnen und Juden aus Stendal deportiert. 645 Jahre lang lebten sie in dieser Stadt, bis der mörderische Wahnsinn des Nationalsozialismus es einfach beendete. Das darf nie vergessen werden. Auch, um es nie wieder geschehen zu lassen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben sich das Bündnis „Herz statt Hetze Stendal“ und…

Sihat – Deine Plattform für Rassismussensible Gesundheitsangebote! Empfohlen von Patient*innen für Patient*innen.

Das Bild ist die Startseite der Webseite sihat - Deine Plattform für Rassismussensible Gesundheitsangebote. Neben dem Namen der Webseite sind die Angebotskategorien zu sehen und ein Bild einer lächelnden Frau mit Kopftuch die Daten in ein Formular einträgt. Den Bildhintergrund bilden die Farben türkis, gelb und rosa die ineinander fließen.

Rassismus und Diskriminierung erleben marginalisierte Menschen auch im Gesundheitswesen. Die Webseite „sihat“ nimmt sich dieses Problems an und bündelt Gesundheitsangebote von und für die Community. Auf der Plattform können Menschen Empfehlungen abgeben und suchen, um rassismussensible Gesundheitsangebote sichtbarer zu machen. Erstellt hat „sihat“ die Arbeitsgruppe „Rassismussensible und bedarfsorientierte Gesundheitsversorgung“. Sie besteht aus Akteur:innen of Color,…

An allem schuld – Wie Antisemitismus funktioniert. Das Portal zum Thema Antisemitismus

Das Bild ist in rote gehalten. Eine Toastbrotscheibe ist darauf abgebildet. Auf dem Bild steht geschrieben mit weißer Schrift An allem Schuld. Wie Antisemitismus funktioniert

Der Ausspruch „Die Juden sind an allem schuld“ fasst wohl wie kein anderer Satz die Quintessenz von Antisemitismus zusammen und legt dabei auch gleichzeitig die gesamte intellektuelle Leere von Antisemitismus offen. Nirgends treffender hat das Friedrich Hollaender in seinem Satire-Lied „An allem sind die Juden Schuld“ auf den Punkt gebracht. Jedoch lehrt uns nicht zuletzt…

Zwischenbericht: "Aus Deiner Sicht!". Projektergebnisse April 2020 bis September 2021

Cover von Zwischenbericht: "Aus Deiner Sicht!". Projektergebnisse April 2020 bis September 2021

Ziel des Projekts „Aus Deiner Sicht! Evangelische Erinnerungskultur diversitätsbewusst gestalten“ ist die Öffnung und konzeptionelle wie praktische Weiterentwicklung der evangelischen Erinnerungsarbeit am Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem. Es erweitert die Perspektive für einen kritischen Umgang mit der eigenen Geschichtserzählung und erprobt eine zeitgemäße und diversitätsbewusste Vermittlungsarbeit. Diese will zur Mitgestaltung und Bereicherung des Erinnerungsdiskurses aus postmigrantischen Perspektiven einladen.…

Rechte Christinnen

Cover von Rechte Christinnen

Christentum und Rechtsextremismus erscheinen auf den ersten Blick als unvereinbar. Der Blick in die Geschichte und Gegenwart zeichnet ein anderes Bild: Das Christentum, wie andere Religionen auch, ließ und lässt sich häufig in den Dienst menschenfeindlicher Ideologien stellen.Der Flyer legt dar, welche Positionen und Argumentationsfiguren den Nährboden für die Nähe von christlichem Fundamentalismus zu völkischer…

Von der Idee zur Grundsteinlegung. 10 Jahre House of One

Cover von Von der Idee zur Grundsteinlegung. 10 Jahre House of One

Religion, gleich welche, kann entzweien, missbraucht werden und Unfrieden stiften. Gerade wenn unterschiedliche Glaubensrichtungen aufeinandertreffen ist die Gefahr groß, dass so etwas passiert. Umso wichtiger ist es, dass unterschiedliche Religionen einen Dialog führen, Gemeinsamkeiten dabei entdecken und sich für das friedliche Zusammenleben einsetzen. Die Evangelische Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien, die Jüdische Gemeinde zu Berlin mit…

"Was hast du da auf dem Kopf?" Kinderbuchausstellung zu jüdischem Leben

Cover von "Was hast du da auf dem Kopf?" Kinderbuchausstellung zu jüdischem Leben

Die vorliegende Handreichung hilft pädagogischen Fachkräften bei der Arbeit mit der Kinderbuchausstellung zu jüdischem Leben. Sie hilft, Fragen zu beantworten und so einen Dialog zu gestalten. Die Ausstellung soll nicht Wissen vermitteln, sondern einen Zugang zum Thema ermöglichen. Die Ausstellung stellt viele Informationen über das Judentum bereit. Doch diese ergeben sich aus den ausgestellten Illustrationen…