Antiziganismus und Wohnen. Analyse der Vorfälle von 2022 bis 2025. Bericht der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus / MIA
Zielgruppen:
Träger des Demokratie-Projektes:
Antiziganismus ist tief in der deutschen Gesellschaft verwurzelt. Repräsentative Erhebungen bestätigen diese Verwurzelung. Dieser tiefgehende Rassismus gegen Romn:ja und Sinti:zze und weiteren Betroffenengruppen manifestiert sich aber nicht nur in Köpfen der Menschen, er zeigt sich vor allem auch in Handlungen die von institutioneller Diskriminierung bis hin zu körperlichen Übergriffen gegen Romn:ja und Sinti:zze und weiteren Betroffenengruppen gehen können.
Wohnen und der Wohnungsmarkt ist dabei das Feld auf dem rassistische Diskriminierung am häufigsten zu Tage tritt bzw. am offensichtlichsten auffällt. Gerade Sinti und Roma sind davon exorbitant betroffen. Die in der vorliegenden Broschüre ausgewerteten Fälle bestätigen dies. Sie zeigen auch, was es zusätzlich bedeutet, wenn man gar keine Wohnung oder nur in prekären Wohnverhältnissen aufwächst. Die Spirale aus Armut, Krankheit, Kriminalität etc. dreht sich dadurch unaufhörlich weiter und es ist sehr schwer aus solch einem Teufelskreis, der sich aus rassistischen Vorurteilen speist, auszubrechen.