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Träger des Demokratie-Projektes:
Gerade im ländlichen Raum wird der demografische Wandel immer sichtbarer. Die Gesellschaft altert und viele junge Menschen ziehen in größere Städte. Die Folgen sind unübersehbar: Neben dem vielen Leerstand, der zudem verfällt, steigt die Frustration bei den Dagebliebenen, was wiederum zu einem perfekten Nährboden für die Verbreitung von Vorurteilen und Hetze durch Rechtsextreme werden kann.
Das Projekt "Dehnungsfuge" von der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt (LKJ) will zusammen mit lokalen Partnern vor Ort durch kreative Projekte dem Verfall und der Frustration entgegenwirken. In vier Bundesländern (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt) können Menschen vor Ort Ideen einbringen, wie der Leerstand kreativ genutzt werden kann. Das Projekt unterstützt sie durch Beratung, Seminare, Workshops und Berater:innenvermittlung. Das Projekt ist dabei ganz seinem Namen verpflichtet. Der Begriff Dehnungsfuge stammt aus dem Bauwesen. Sie verhindern die Entstehung von Spannungsrissen, z. B. bei Brücken. Das soll auch im übertragenen Sinne das eigentliche Ziel des Projektes sein. Symbolische Risse in der Gesellschaft (Alt vs. Jung, Alteingesessen vs. Neuzugezogene etc.) wieder auszugleichen und zusammenzufügen.
Der vorliegende Film erläutert das Projekt. Die Projektwebseite zeigt zudem viele weitere filmische Beispiele sowie Berichte zu den unterschiedlichen Aktivitäten im Projekt.