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Die extreme Rechte in Ostwestfalen-Lippe. Bürgerschaftliches Engagement gegen Rechts

Fachliteratur & Studien
Textbeiträge
Herausgeber:in: AKE-Bildungswerk
Ort: o. O.
Erscheinungsjahr: 2013
Seitenanzahl: 40

Träger des Toleranz-Projektes:

AKE-Bildungswerk

In zwei gestalterisch voneinander getrennten Teilen klärt die Broschüre der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold über die extreme Rechte in Ostwestfalen-Lippe auf und stellt Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus vor.
In dem Teil über die extreme Rechte geht die Broschüre auf "Freie Kameradschaften" in der Region ein. Neonazistische Lebenswelten und Freizeitaktivitäten wie Konzerte und Musik sind ein wichtiger Integrationsfaktor der Szene. Der parteipolitische Flügel der extremen Rechten ist durch NPD und Pro NRW repräsentiert. Darüber hinaus waren in der Region mit dem 2008 verbotenen Collegium Humanum und der 2009 aufgelösten Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) auch zwei wichtige völkisch-nazistische Organisationen aktiv. Schließlich thematisiert die Publikation wichtige Orte der extremen Rechten in Ostwestfalen, darunter die Wewelsburg und Bad Nenndorf, wo ein jährlicher Neonazi-Aufmarsch stattfindet.

Der andere Teil der Broschüre widmet sich dem bürgerschaftlichen Engagement gegen Rechts in der Region: So wird das Landesnetzwerk gegen Rechtsextremismus vorgestellt sowie verschiedene Bündnisse und antifaschistische Gruppen. Andere Gruppen und Personen engagieren sich in der Erinnerungsarbeit an die nationalsozialistischen Verbrechen, weitere in der politischen Bildungsarbeit.