Impulse zur Demokratieförderung und Islamismusprävention: Diversity-Ansätze in der sekundären und tertiären Prävention im Phänomenbereich Islamismus
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Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten fundamental gewandelt. Minderheiten werden sichtbarer, sie setzen sich aktiv gegen Diskriminierung ein und fordern selbstbewusst ihren Platz in der Gesellschaft. Jedoch ist in den letzten Jahren der Widerstand gegen eine immer pluralistischere und diversere Gesellschaft stärker geworden. Besonders in der Ablehnung gegenüber der muslimischen Community manifestiert sich dieser Widerstand.
Das betrifft im Gegenzug aber nicht nur die Mehrheitsgesellschaft, sondern auch islamistische Gruppierungen machen ebenfalls mobil gegen Vielfalt und Diversität. Sie propagieren geschlossene Weltbilder, homogene Gemeinschaftsvorstellungen und rigide Geschlechterordnungen, die mit demokratischer Diversität unvereinbar sind.
In diesem Spannungsfeld spielen Diversity-Ansätze in der Islamismusprävention eine wichtige Rolle. Warum das so ist, was darunter zu verstehen ist, auf welche Fallstricke geachtet werden muss und was es für Möglichkeiten dazu gibt erläutert "Diversity-Ansätze in der sekundären und tertiären Prävention im Phänomenbereich Islamismus", aus der Reihe "Impulse zur Demokratieförderung und Islamismusprävention".