Kleines Halbe, große Geschichte
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Das brandenburgische Dorf Halbe ist immer wieder Schauplatz rechtsextremer Aufmärsche. Alte und neue Nazis wollen hier den angeblichen "Helden des Krieges" gedenken, die auf Deutschlands größtem Soldatenfriedhof begraben sind. Sie verdrängen die Tatsache, dass es bei einer der letzten blutigen Schlachten des Zweiten Weltkrieges keine Helden, sondern nur Tausende Tote gab.
In einem medienpädagogischen Videoprojekt gingen Jugendliche des Wohnheims des Technologie- und Berufsbildungszentrums Königs Wusterhausen auf Spurensuche. Was ist im Frühjahr 1945 in und um Halbe wirklich passiert? Was sagen Menschen, die damals lebten, zum heutigen Missbrauch des Friedhofs durch rechtsextreme Gruppen? Um Antworten auf diese und andere Fragen zu bekommen, interviewten sie vor Ort unter anderem verschiedene Zeitzeugen.