Monitoring (Extrem) rechte Strukturen und das zivilgesellschaftliche Gegenengagement Nr. 6
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Die Monitoringberichte des Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Hamburg informieren in unregelmäßigen Abständen über die Aktivitäten, Strukturen und Akteur:innen der Extremen Rechte in Hamburg sowie über unterschiedliche Protestformen gegen sie.
Die sechste Ausgabe steht ganz im Zeichen der so genannten Flüchtlingskrise und ihrer Folgen für Hamburg. Die unterschiedlichen Beiträge setzen sich dabei kritisch mit Bürgerinitiativen auseinander, die gemäßigt auftreten (gegen Großunterkünfte), aber im Kern Ressentiments schüren, gegen das vermeintlich Fremde mobilisieren und ihre Etabliertenvorrechte verteidigen wollen, die sie durch die neuen Bewohner:innen bedroht sehen. Im Hinblick auf verbreitete Vorbehalte und Ängste plädiert das Netzwerk "Recht auf Stadt" in ihrem Beitrag, den Fokus weg von einer angeblichen "Flüchtlingskrise" auf die tatsächlich bestehende "Wohnungskrise" zu lenken und dadurch die Debatte in richtige Bahnen zu lenken und die Schaffung von mehr Wohnraum anzutreiben. Die sechste Ausgabe schließt mit einer neuen Rubrik, in der Aktivitäten der rechtsextremen Szene in Hamburg aufgelistet werden.