Rechte und Rechtsextreme im Protest gegen Hartz IV
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Als Antwort auf die Sozialreformen der rot-grünen Bundesregierung entwickelte sich 2004 eine bundesweite Protestbewegung, die sich vor allem gegen das Arbeitslosengeld II, bekannt als Hartz IV, richtete. Diese Protestwelle nutzten auch Rechtsextreme und inszenierten sich als "soziale Partei des kleinen Mannes" um so ihre nationalistische und rassistische Propaganda einer "Volksgemeinschaft aller Deutschen" zu verbreiten.
In dieser Broschüre betrachtet der Autor diese Aktivitäten genauer und geht dazu zunächst auf die Entwicklung und die Hintergründe von sozialen Protesten Rechtsextremer ein. Anschließend wird auf die Aktivitäten der rechtsextremen Parteien im Rahmen der Hartz IV-Proteste eingegangen, auf rechtsextreme Kader und einzelne Propagandisten, die vor allem über das Internet aktiv wurden, sowie auf die Berichterstattung in rechtsextremen Zeitungen und Zeitschriften. Abschließend findet sich eine Auflistung von Aufmärschen, Kundgebungen und Demonstrationen, an denen Rechtsextreme sich beteiligt, bzw. die sie selber organisiert haben.