Rechtsextremismus in Bergedorf. Eine Stadtteilanalyse. Kurzversion. Erstellt durch das Kommunalpädagogische Institut (kp_i)
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Träger des Toleranz-Projektes:
Eine Analyse extrem rechter Potenziale und Strukturen des Hamburger Bezirks Bergedorf hat das Kommunalpädagogische Institut Hamburg erstellt, die in der vorliegenden Broschüre dokumentiert ist. Die Veröffentlichung, die auf einer Materialauswertung und den Ergebnissen von Interviews mit Expert:innen zum Thema Rechtsextremismus basiert, gliedert sich in zwei Teile:
Zuerst bietet sie einen Überblick über die Entwicklung extrem rechter Strukturen, Akteur:innen und Vorfälle in den letzten 40 Jahren. Dem Bezirk kam für die rechte Szene seit den 1970er und 1980er Jahren als Hochburg und Agitationsort neonazistischer Organisationen eine große Relevanz zu. Neonazis verübten Anschläge auf politische Gegner:innen und Migrant:innen, demonstrierten in der Bergedorfer Innenstadt und störten Veranstaltungen – eine Entwicklung, die teils bis heute anhält.
Der zweite Teil dokumentiert das Engagement lokaler zivilgesellschaftlicher und staatlicher Akteur:innen gegen Rechtsextremismus, unter anderem Mitglieder eines regionalen Bündnisses, und geht auf die unterschiedlichen Wahrnehmungsmuster von Rechtsextremismus ein. Ein abschließender Abschnitt thematisiert Forschungslücken.