Syrien am Scheideweg. Islamismus darf keine Antwort auf die Schicksalsfrage sein
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Die aktuellen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der syrischen Zentralregierung, maßgeblich geprägt von der Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), und den sogenannten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) scheinen die Befürchtungen zu bestätigen, dass nach dem Sturz des Assad-Regimes, der Frieden in Syrien und vor allem der Zusammenhalt zwischen den unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen mehr als brüchig ist.
Der vorliegende Beitrag "Syrien am Scheideweg" ist zwar vor den aktuellen Ereignissen erschienen, nimmt aber Bezug auf den ähnlich-gelagerten Konflikt mit der drusischen Bevölkerung Mitte 2025. Er untersucht dabei die politischen Entwicklungen in Syrien nach dem Sturz des Assad-Regimes und dem Aufstieg von Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) und richtet dabei den Blick auf die Situation ethnischer und religiöser Minderheiten im neuen Syrien. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen sich aus der zunehmenden Gewalt an Minderheiten in Syrien auf die syrische Community – auch in der Diaspora und die salafistische Szene in Deutschland ergeben.