Rechte Einflussnahmen und Übergriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft. Phänomene, Bedarfe und Reaktionen. Berichtszeitraum 01.01.2021–31.12.2021

Cover von Rechte Einflussnahmen und Übergriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft. Phänomene, Bedarfe und Reaktionen. Berichtszeitraum 01.01.2021–31.12.2021

Die Wahrnehmung in einer Dauerkrisenzeit zu leben setzt Demokratien und das Vertrauen in ihre Lösungsfähigkeit zunehmend unter Druck. Auch Deutschland bleibt davon nicht verschont. Transformationsprozesse gehen mit Ohnmachtsgefühlen weiter Teile der Bevölkerung einher, die vermehrt von Rechtspopulist:innen für ihre Zwecke instrumentalisiert und genutzt werden. In diesem gesellschaftlichen Klima stehen insbesondere Politik und Zivilgesellschaft vor der…

Lilo Gollowitsch geboren am 21. November 1925 – deportiert 1942

Cover von Lilo Gollowitsch geboren am 21. November 1925 – deportiert 1942

Die Broschüre erinnert an das Schicksal von Lilo Gollowitsch und ihrer Familie aus Leutkirch im Allgäu. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Familie verfolgt und bis auf zwei Mitglieder deportiert und ermordet. Sie thematisiert zudem den heutigen Umgang der Stadt mit dem Schicksal von Lilo Gollowitsch.

Projekt "Integration-Beteiligung-Demokratiebildung" – Das Beratungsbüro

Auf dem Bild sind mehrere gezeichnete Personen zu sehen. Rechts halten sich 5 unterschiedliche Personen an den Händen fest. Links ist eine Person, über der einzelnen Person ist eine große Sprechblase eingezeichnet, in der 4 Personen steht drei Pfeile die in unterschiedliche Richtungen zeigen, ein Punkt in dem ein X eingezeichnet ist, ein Ohr mit einer Hand daran und daneben gezeichnete Schallwellen. Im Vordergrund des Bildes ist eine reale Hand und zu sehen. Der Daumen ist verdeckt, kleiner Finger und Ringfinger sind eingeknickt und Mittel- und Zeigefinger sind an das Ohr, mit der Hand daran gelegt. Das Bild gehört zum Beitrag Integration-Beteiligung-Demokratiebeteiligung

Im Rahmen des Projektes „Integration-Beteiligung-Demokratiebildung“ wurde ein Beratungsbüro am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung e. V. eingerichtet, welches den Kommunen niederschwellige und kostenlose Beratung in den genannten Themenfeldern anbietet. Im Video erfahrt ihr mehr.

JE-MU Magazin. Jesidisch-muslimische Begegnungen. Ein Magazin zu anti-jesidischem und antimuslimischen Rassismus

Cover von JE-MU Magazin. Jesidisch-muslimische Begegnungen. Ein Magazin zu anti-jesidischem und antimuslimischen Rassismus

Die Glaubensgemeinschaft der Jesid:innen wird seit Jahrhunderten im Nahen Osten durch radikale Islamisten diskriminiert und verfolgt. Jüngstes Beispiel für eine solche blutige Verfolgung war der Genozid an den Jesid:innen 2014 im Irak durch den sogenannten Islamischen Staat. In Deutschland leben an die 200.000 Jesid:innen. Sie bilden damit die größte Diaspora-Gruppe außerhalb ihrer angestammten Siedlungsgebiete. Und…

Staatsangehörigkeit Reloaded. Kritische Perspektiven auf Staatsangehörigkeit in der postmigrantischen Gesellschaft

Cover von Staatsangehörigkeit Reloaded. Kritische Perspektiven auf Staatsangehörigkeit in der postmigrantischen Gesellschaft

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Einwanderungsland. Das einzusehen und auch klar zu benennen, ist aber noch lange keine Selbstverständlichkeit. Das zeige sich besonders in der Weigerung, ein modernes und den Realitäten angepasstes Staatsangehörigkeitsrecht zu institutionalisieren, so die Kritiker:innen. Millionen Menschen seien so von ihrem Recht auf gesellschaftliche Partizipation ausgeschlossen. Das Dossier „Staatsangehörigkeit Reloaded“ nimmt sich…

Ich wollte bleiben. Ich ging

Ein silberfarbener Hintergrund ziert das Bild. Mit einem weißen Kreis in der Mitte. darüber steht mit weißer Schreibschrift geschrieben Ich wollte bleiben. Ich ging.

Die Gedichte, die in dem Band „Ich wollte bleiben. Ich ging“ versammelt sind, wurden von Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten verfasst. Sie handeln von Verlust und Einsamkeit, um Angst und Sehnsucht. Sie thematisieren aber auch Liebe und Gemeinsamkeiten, und das Ringen um gegenseitiges Verständnis. „Ich wollte bleiben. Ich ging“ hält zudem denjenigen den Spiegel vor, die niemals…

Situations- und Ressourcenanalyse für den lokalen Aktionsplan der Stadt Weimar

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Die vorliegende Situations- und Ressourcenanalyse für den lokalen Aktionsplan der Stadt Weimar untersucht, wie es um die Mitbestimmungsmöglichkeiten im demokratischen Diskurs der Stadt bestellt ist und aus welchen gesellschaftlichen Schichten sich die Zivilgesellschaft zusammensetzt. Sie analysiert zudem die Verbreitung anti-demokratischer Einstellungen und welche Herausforderungen sich daraus ergeben.

Geflüchtete Roma aus der Ukraine in Tschechien. Ein Reisebericht des Roma-Centers

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Der Reisebericht beschreibt die Lebenssituation von ukrainischen Rom:nja, die vor dem russischen Angriffskrieg nach Tschechien geflüchtet sind. Bilder und Interviews verdeutlichen dabei die prekären Lebensbedingungen der Geflüchteten und sie zeigen zudem die Diskriminierungen, die sie im Gegensatz zu den weißen Ukrainer:innen erdulden müssen. Den zweiten Teil des Reiseberichts findet ihr hier.

Ligante – Fachdebatten aus der Präventionsarbeit. Ausgabe #6 Radikalisierung als Bewältigungsstrategie?

Cover von Ligante – Fachdebatten aus der Präventionsarbeit. Ausgabe #6 Radikalisierung als Bewältigungsstrategie?

Die sechste Ausgabe der Fachzeitschrift „Ligante. Fachdebatten aus der Präventionsarbeit“ stellt sich die Frage, ob man Radikalisierung (der Fokus liegt auf Islamismus) auch als Zeichen einer Bewältigungsstrategie, hinsichtlich gesellschaftlicher und struktureller Faktoren, z. B. durch das Erleben von antimuslimischem Rassismus, verstehen kann. Daran anschließend fragt sich die Ausgabe ebenfalls, wie für die praktische Präventionsarbeit es…

Gut Vernetzt. Eine Bestandsanalyse von Online-Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie von Diskriminierung

Cover von Gut Vernetzt. Eine Bestandsanalyse von Online-Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie von Diskriminierung

Obwohl das öffentliche Leben in Deutschland, aufgrund der Corona Pandemie, in vielen Monaten der Jahre 2020 und 2021 zum Erliegen kam, registrierten die fachspezifischen Gewaltopferberatungsstellen mehr als zweitausend rechts, rassistisch und antisemitisch motivierte Angriffe und 20 Todesopfer. Die Anlaufstellen konnten aber vielen der Gewaltopfer und ihren Angehörigen und Freunden in den Monaten des Lockdowns nicht…