Antisemitismus – erkennen, verstehen, handeln. Handreichung und Informationsmaterial für Fachkräfte und Multiplikator*innen
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Die Situation für Juden und Jüdinnen ist auch 80 Jahre nach dem Holocaust in Deutschland weiterhin prekär. Antisemitismus ist tief verankert, auch wenn die übergroße Mehrheit ihn eigentlich ablehnt, sind antisemitische Stereotype noch sehr verbreitet und kommen immer wieder in neuer Gestalt zum Vorschein.
Gerade nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israelis am 07. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg, stieg der Anteil an antisemitischen Straftaten auch in Deutschland noch einmal deutlich. So hat 2024 der Bundesverband der Recherche und Informationsstellen Antisemitismus insgesamt 8.627 antisemitische Vorfälle registriert. 5.857 davon, d.h. 68 Prozent, lassen sich dem Phänomenbereich des israelbezogenen Antisemitismus zuordnen.
Damit aber antisemitismuskritische Bildungsarbeit erfolgreich ist, müssen politische Bildner:innen unbedingt die neuen Ausdrucksformen von Antisemitismus kennen, sie müssen wissen, woher sie kommen, was sie aussagen und dass sie, trotz ihres neuen Gewandes, alle nicht neu sind.
Die vorliegende Handreichung nimmt sich dieser Voraussetzung an und hilft Multiplikator:innen Antisemitismus zu erkennen und zu verstehen und gibt Anregungen wie man Antisemitismus entgegenwirken kann.