Evaluationsbericht zum Projekt "Prisma-Medienpädagogische Interventionen im Feld der ‚Neuen Rechten‘"
Themen:
Zielgruppen:
Der Evaluationsbericht zum Projekt "PRISMA – Medienpädagogische Interventionen im Feld der Neuen Rechten" bietet einen tiefen Einblick in fünf Jahren intensiver Arbeit gegen rechtsextreme Ideologien im digitalen Raum. Das Projekt hat medienpädagogische Formate entwickelt, um demokratische Narrative sichtbar zu machen und junge Menschen für Manipulationsstrategien der extremen Rechten zu sensibilisieren. Der Bericht zeigt nicht nur erfolgreiche Ansätze wie Social-Media-Interventionen oder die Lernanwendung "Wo ist Romi?", sondern reflektiert auch kritisch die Grenzen: Reichweitenprobleme, Schwierigkeiten bei der Wirkungsmessung und die Herausforderung, Zielgruppen nachhaltig zu erreichen. Gerade diese ehrliche Auseinandersetzung macht den Bericht wertvoll. Er liefert praxisnahe Erkenntnisse für Fachkräfte der politischen Bildung und stärkt die Diskussion, wie digitale Räume demokratisch gestaltet werden können.
Weitere Materialien, die aus dem Projekt entstanden sind:
- Expertise #1: Aufruhr in der Echokammer. Fragestellungen und Analysen zum Thema medienpädagogische Interventionen im Feld der Neuen Rechten
- Expertise #2: AUSGESPROCHEN UNAUSGESPROCHEN. Latenter Antisemitismus und Erinnerungsabwehr innerhalb der Neuen Rechten
- Expertise #3: (UN)SICHTBARE FRAUEN. Fragestellungen und Analysen zur Kategorie Geschlecht in Präventions und Ausstiegsarbeit
- Expertise #4: Metapolitische Zuspitzung und der "Druck der Strasse". Zur Entwicklung der metapolitischen extremen Rechten seit der Krise des Migrationsregimes 2014/15
- Expertise #5: Infokrieg in der Jackentasche. Soziale Medien als kulturelle Waffe der Neuen Rechten
- Expertise #6: "There are no Girls on the Internet". Eine Analyse der frauenhassenden (Online-) Subkulturen und deren Schnittstellen mit der extremen Rechten
- Expertise #7: Prävention zwischen "Brückennarrativen" und "Phänomenübergreifender Perspektive". Theoretische und praktische Implikationen zweier Vorschläge zum Umgang mit "antidemokratischen Ideologien"