Wir haben die Wahl! Empfehlungen zum Umgang mit rechtsextremen Organisationen im Wahlkampf
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Immer häufiger besuchen Rechtsextreme öffentliche Veranstaltungen zu gesellschaftlich relevanten Themen, um die Meinungsführerschaft in der Diskussion zu übernehmen und ihre demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Demokraten und Demokratinnen zeigen sich angesichts dieser Strategie Rechtsextremer oft verunsichert: Dürfen Rechtsextreme zum Beispiel von Veranstaltungen ausgeschlossen werden? Sollen ihre Wortbeiträge ignoriert, kommentiert oder widerlegt werden?
Vier Projekte geben in dieser Broschüre praxisnahe Empfehlungen zum Umgang mit rechtsextremen Organisationen im Wahlkampf: MBR – Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, [moskito] Netzwerkstelle gegen Fremdenfeindlichkeit, apabiz – Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e. V. sowie Licht-Blicke Netzwerk für Demokratie und Toleranz. Sie plädieren nachdrücklich dafür, den Rechtsextremen keinerlei Plattform zu bieten: "Lassen Sie die Rechtsextremen mit ihrer ‚Wortergreifungsstrategie‘ ins Leere laufen."