Aktuelle Herausforderungen für Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus
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Das Working Paper "Aktuelle Herausforderungen für Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus" analysiert die aktuellen Rahmenbedingungen der Beratungsarbeit im Bundesprogramm "Demokratie leben!". Angesichts steigender Fallzahlen rechtsextremistisch, rassistisch und antisemitisch motivierter Straftaten gewinnt die zivilgesellschaftliche Beratungsarbeit gegen Extremismus zunehmend an Bedeutung. Mobile Beratung, Opfer- und Betroffenenberatung sowie Distanzierungs- und Ausstiegsberatung unterstützen Betroffene aktiv, begleiten Ausstiegsprozesse und setzen gezielte Präventionsmaßnahmen um. Das Paper zeigt deutlich, dass Beratungsstellen trotz wachsender Professionalisierung und Institutionalisierung vor großen Herausforderungen stehen. Dazu gehören insbesondere die stark steigende Anzahl an Beratungsfällen, immer komplexere Problemlagen sowie zunehmende Bedrohungen im Arbeitsalltag der Beratenden.