Gaming und Rechtsextreme. Remake
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Die Fachinformation "Gaming und Rechtsextreme. Remake" der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung thematisiert die den Zusammenhang zwischen Gaming und Rechtsextreme bzw. die rechtsextremistische Vereinnahmung. Gaming ist inzwischen eine generationsübergreifende und genderunspezifische Freizeitbeschäftigung, die nicht nur Unterhaltungswert hat, sondern auch in pädagogischen und therapeutischen Kontexten Anwendung findet.
Obwohl vielen Menschen dies nicht bewusst ist, gibt es zahlreiche Spiele, die auch politische Inhalte und Relevanz haben sowie gesellschaftliche Themen aufgreifen. Wie in allen Lebensbereichen kann es auch im Gaming zur Reproduktion problematischer Inhalte und Dynamiken kommen. So kommt es, dass auch rechtsextreme Akteur:innen Gaming-Räume für sich nutzen, um sich zu vernetzen, zu mobilisieren und ihre Ideologien zu verbreiten. Die Publikation erörtert eben dieses Phänomen. Sie klärt über die Gamingszene differenziert auf und regt dazu an, über couragierte Handlungsoptionen für Spieler:innen, Hersteller:innen und Plattformen nachzudenken. Darüber hinaus verweist sie auf Anlaufstellen, die man im Falle von Rechtsextremismus zur Hilfe ziehen kann.