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Kinderstube der Demokratie

Was ist „Kinderstube der Demokratie“?

Die Kinderstube der Demokratie ist ein vom Institut für Partizipation und Bildung entwickeltes Konzept für Beteiligung in Kindertageseinrichtungen. Das Konzept versteht Partizipation als zentralen Bestandteil einer subjektorientierten und demokratieorientierten Pädagogik.

In diesem Zusammenhang meint die Partizipation von Kindern das Recht von Kindern, sich in die Angelegenheiten, die sie betreffen, einzumischen. Das Konzept wurde über zehn Jahre in mehreren Modellprojekten in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Kitas entwickelt.

Wozu ist das Konzept gut?

Die Kinderstube der Demokratie ermöglicht Kita-Teams, die (Mitentscheidungs)Rechte der Kinder zu klären, verlässliche Beteiligungsgremien einzuführen, methodisch angemessene Beteiligungsverfahren zu planen und durchzuführen. Dabei wird darauf geachtet, die Interaktionen zwischen allen Beteiligten respektvoll zu gestalten. Sie umfasst zudem ein Fortbildungskonzept, dass es ermöglicht, Kindertageseinrichtungen dabei zu begleiten, jeweils ihren individuellen Weg zu einer Kinderstube der Demokratie zu beschreiten. Das Institut für Partizipation und Bildung qualifiziert Multiplikator:innen dafür, dieses Konzept in Kita-Teams anzuwenden.

Worauf muss ich achten? Was sind mögliche Fallstricke?

Grundlegend für die Umsetzung des Konzepts ist die Reflexion des Machtgefälles zwischen Erwachsenen und Kindern durch die pädagogischen Fachkräfte: Welches Bild vom Kind bestimmt mein pädagogisches Handeln? Welche (Entscheidungs-)Rechte gestehe ich Kindern zu? Welche Anforderungen stellt die Beteiligung der Kinder an mich? In dieser Hinsicht ist das Konzept eng verwandt mit dem Ansatz der Adultismuskritik.

Die betreffenden Fortbildungen der Kinderstube der Demokratie für Fachkräfte haben das Thema Partizipation nicht nur zum Gegenstand, sondern sind auch selbst partizipativ angelegt. Daher ist zentral für die Arbeit mit dem Konzept, dass Partizipation von den betreffenden Erwachsenen – pädagogischen Fachkräften wie Eltern – gewollt ist und dass die Teams selbst entscheiden, bei welchen Themen sie die Kinder wie beteiligen wollen und bei welchen (noch) nicht, was auch die Bereitschaft, sich auf die Partizipation von Kindern einzulassen, steigert.


Zum Weiterlesen


Quellen

Rüdiger Hansen; Raingard Knauer; Benedikt Sturzenhecker: Die Kinderstube der Demokratie. Partizipation von Kindern in Kindertageseinrichtungen, in: TPS — Theorie und Praxis der Sozialpädagogik, Ausgabe Nr. 2/2009, S. 46–50. Link zur Publikation

Rüdiger Hansen, Raingard Knauer und Benedikt Sturzenhecker (Hg.): Partizipation in Kindertageseinrichtungen. So gelingt Demokratiebildung mit Kindern!, 2011, verlag das netz Berlin

Was MACHT was?!, Modul MACHTvoller Einstieg (2016). Herausgegeben von Deutsches Rotes Kreuz, Berlin