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Problembeschreibung. Antisemitismus in Sachsen

Herausgeber:in: Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V.
Ort: Berlin
Erscheinungsjahr: 2021
Medienart: Fachinformation
Anzahl Seiten: 119
Inhalt:

Antisemitismus ist in Deutschland, verbal und/oder gewalttätig ausgelebt, immer noch traurige Realität. Der Anschlag am 09. Oktober 2019 in Halle/Sachsen-Anhalt, bei dem ein rechtsextremer Attentäter versucht hat in die dortige Synagoge einzudringen, um ein Blutbad anzurichten, zeigt das ganze Ausmaß der Bedrohung, dem Jüdinnen:Juden in der Bundesrepublik weiterhin ausgesetzt sind. Die vielen Vorfälle machen deutlich, wie notwendig eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Antisemitismus ist. Damit eine tiefergehende Auseinandersetzung aber möglich ist, muss allererstes die Sicht der Betroffenen sichtbar gemacht werden.

Die vorliegende Studie soll hierzu einen lokalen Beitrag leisten. Sie stellt die Erfahrungen von Jüdinnen:Juden in Sachsen mit antisemitischen Vorfällen dar, liefert zugleich aber auch einen Überblick darüber, welches Wissen staatliche und zivilgesellschaftliche Stellen über Antisemitismus im Freistaat Sachsen haben.

Inhaltliche Schwerpunkte: Antisemitismus, Gewalt, Minderheiten, Nationalsozialismus, Rassismus, Rechtsextremismus, Religion, Vorurteile

Träger des Demokratie-Projektes

Bundesverband der Recherche und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (Bundesverband RIAS)
Gleimstraße 31
10437
Berlin