Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule. Alltag von Jüdinnen und Juden in Berlin, Auseinandersetzung mit antisemitischen Vorurteilen, Thematisierung des Holocaust
Zielgruppen:
Träger des Demokratie-Projektes:
Antisemitische Aussagen und Bilder, die in der Gesellschaft und der Familie präsent sind, bekommen auch Kinder mit. Wenn diese Aussagen nicht besprochen und infrage gestellt werden, können sich daraus antisemitische Vorurteile und Weltbilder entwickeln. Trotzdem wird Antisemitismus in der Grundschule nicht besprochen. Es gilt als zu komplex, zu vielschichtig und nicht altersgerecht.
Die Handreichung will das ändern und bietet dazu Argumentationshilfen und Unterrichtsmethoden an. Dabei werden natürlich der Holocaust und der Umgang damit thematisiert, aber Jüdinnen und Juden sollen nicht auf diese Rolle reduziert werden. Der ganz normale Alltag von Jüdinnen und Juden soll daher genauso behandelt werden wie die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen antisemitischen Vorurteilen und Diskriminierungen.