Verunsichernde Orte. Selbstverständnis und Weiterbildung in der Gedenkstättenpädagogik
Themen:
Zielgruppen:
Träger des Vielfalt-Projektes:
Gedenken, Information, Demokratieförderung, Menschenrechtsbildung, politische Bildung – all dies sind Stichworte, die im Zusammenhang mit Gedenkstättenpädagogik fallen. Doch können und sollen Gedenkstätten all diese Anforderungen erfüllen? Welche pädagogischen Kompetenzen haben die Mitarbeitenden? Diesen Fragen widmeten sich im Rahmen des Projektes "Gedenkstättenpädagogik und Gegenwartsbezug – Selbstverständigung und Konzeptentwicklung" Fachkräfte aus Gedenkstätten. Es wurde ein "Berufsbild Gedenkstättenpädagogik" entwickelt, in dem (ethische, themen- und ortspezifische, politische, methodische und selbstreflexive) Qualitätsmerkmale formuliert wurden und Fortbildungen entwickelt wurden. Das Buch beginnt mit einem theoretischen Teil, in dem es zunächst um die gesellschaftliche Rolle von Gedenkstätten heute geht. Weitere Themen sind Demokratielernen und Geschichtsbewusstsein, außerdem wird reflektiert welche Positionen im Bildungsprozess entstehen können und wie mit der Realität der Einwanderungsgesellschaft, mit Diskriminierungserfahrungen und heterogenen Teilnehmenden umgegangen wird.
Der praktische Teil stellt zahlreiche Übungen und Methoden, die in den entwickelten Fortbildungen angewandt und erprobt wurden anschaulich vor, die die folgenden Bereiche aufgreifen:
- eigenes Selbstverständnis
- Umgang mit Teilnehmenden und Gruppen
- Umgang mit Vermittlungsmedien
- Orientierungshilfen (Werte, Toleranz)
- Begleitung und Beratung