Schlussfolgerungen und Empfehlungen aus der Studie PRIMED – PRofessionalisierung und IMpulsentwicklung für Demokratiebildner:innen im Auftrag der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
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Träger des Demokratie-Projektes:
Die Studie "PRIMED – Professionalisierung und Impulsentwicklung für Demokratiebildner:innen" untersucht, wie Fachkräfte ihre Demokratiebildung gezielt weiterentwickeln wollen. Das Projekt entstand am Institut für Grundschulforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Auftrag der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Grundlagen bilden eine bundesweite Desktoprecherche mit 326 Qualifizierungsangeboten sowie eine Bedarfsanalyse mit Fragebogen und Gruppendiskussionen.
Die vorliegenden Ergebnisse zeigen klare Wünsche: Demokratiebildner:innen bevorzugen hybride Formate, praxisnahe Inhalte und kompakte Angebote von vier bis sechs Stunden. Sie legen Wert auf Teilnahmebescheinigungen, lehnen Prüfungen jedoch eher ab. Impulse sollen monatlich, textbasiert und anlassbezogen erscheinen, etwa über Newsletter oder Webseiten. Die Studie empfiehlt transparente Angaben zu Zielgruppen, Kosten und Prüfungsmodalitäten sowie qualitativ hochwertige, handlungsorientierte Inhalte in sozialen Medien. Ziel ist eine systematische, langfristig verankerte Professionalisierung der Demokratiebildung.