Forschungszugänge zum Themenfeld Islam-/Muslimfeindlichkeit und Antimuslimischer Rassismus. Eine Bestandsaufnahme

Cover von Forschungszugänge zum Themenfeld Islam-/Muslimfeindlichkeit und Antimuslimischer Rassismus. Eine Bestandsaufnahme

Autor_in:
Schönfeld, Anne

Herausgeber:
MUTIK gGmbH (Hg.)

Weitere Angaben:
o.O., o.J.

Mediengattung/-art:
Sachinformation / Broschüre

Anzahl Seiten:
40 Seiten

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Träger des Demokratie-Projektes

Teilseiend e.V.
CLAIM - Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit
Friedrichstraße 206
10969 Berlin
Tel: 030 / 2 88 74 56 74
info@claim-allianz.de
www.claim-allianz.de

Angaben zum Inhalt:

"CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit", ein Projekt der MUTIK gGmbH, vereint und vernetzt muslimische und nichtmuslimische Akteure der Zivilgesellschaft. Gemeinsam bilden sie eine gesellschaftlich breite Allianz gegen antimuslimischen Rassismus und Islamfeindlichkeit. Sie setzen Entwicklungen, die das Gemeinwohl Deutschlands gefährden, Information und Prävention entgegen.

Die Ablehnung gegenüber dem Islam und Muslim:innen nimmt zu, in Deutschland ebenso wie in anderen Teilen Europas. Das belegen repräsentative Umfragen. In wissenschaftlichen und politischen Debatten wurden dabei verschiedene Begriffe wie Islamophobie, Feindbild Islam, Islamfeindlichkeit, anti-muslimischer Rassismus, Antimuslimismus, Antiislamismus, Muslimfeindlichkeit geprägt, um die ablehnende und abwertende Haltung gegenüber Islam und Muslim:innen sowie ihre Stereotypisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung zu erfassen und einzuordnen. Oft werden die Begriffe synonym verwendet. Sie stehen jedoch auch für unterschiedliche theoretische und methodische Zugänge, Analyseschwerpunkte und Umgangsweisen mit dem Phänomen und seinen unterschiedlichen Ausprägungen.

Die Broschüre knüpft daran an und nimmt insbesondere zwei Erklärungsansätze in den Blick: das Konzept von Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit als Element eines "Syndroms Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" (GMF), das an Perspektiven der Vorurteilsforschung aus dem Bereich der angewandten Sozialpsychologie anknüpft, und die Theorie des antimuslimischen Rassismus, die sich an Ansätzen der kritischen Rassismusforschung und der postkolonialen Theorie orientiert. Beide Zugangsweisen stehen exemplarisch für die in der Fachdebatte zu findenden verschiedenen Sichtweisen auf das Verhältnis der Differenzkategorien "Religion" und "Rasse". Dabei werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Herangehensweisen wie auch Vorannahmen herausgearbeitet, aber auch Punkte wo sich beide Theorien sinnvoll ergänzen.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Antidiskriminierung, Antimuslimischer Rassismus, Beratung, Demokratie, Diversität, Interkulturelles Lernen, Konfliktbearbeitung, Minderheiten, Politische Bildung, Rassismus, Rechtsextremismus, Religion, Vernetzung, Vorurteile


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