Suchtipps

Suchtipps  

In der Mitte der Startseite ist ein Suchfeld. Dort kannst du Begriffe zu Materialien, Themen, Herausgebern etc. eingegeben. Zuerst werden die Materialien aus dem aktuellen Bundesprogramm „Demokratie leben!“ angezeigt.

Nicht das Richtige dabei? Zu viele Ergebnisse?
In der erweiterten Suche können verschiedene Suchen miteinander kombiniert werden:

  • Volltextsuche im Feld  „Suchbegriffe“: Der gesamte Eintrag wird nach den eingegebenen Begriffen durchsucht. Über die Volltextsuche können Titel, auch Teile davon, Autor:innen, und Projektträger gesucht     werden.
  • Schlagwörter: Allen Materialien sind Schlagwörter zugeordnet. Über die Schlagwörterliste kann nach bestimmten Themengebieten gesucht werden oder Themengebiete können kombiniert werden.
  • Medienart: Wenn Du gezielt nach einem bestimmten Format wie z.B. Film oder Broschüre suchst, kannst du die Suche über das Kriterium Mediengattung eingrenzen.
  • Zielgruppe: Hier kannst Du die Materialien danach filtern, an wen sie sich richten. Du kannst auch mehrere Zielgruppen markieren (etwa „Schüler:innen“ und „Menschen mit Migrationshintergrund/People of Color“).

Grundsätzlich gilt: Alle Suchoptionen (inkl. „Suchbegriffe“) können miteinander kombiniert werden. Über das Dropdown-Menü „Optionen“ über der Trefferliste kannst Du die Treffer alphabetisch nach Titel sortieren, ansonsten werden sie nach Bundesprogrammen angezeigt. Zusätzlich können auch Materialien angezeigt werden, die nicht als PDF verfügbar sind. Hierzu ein Häkchen bei „Offline-Bestand“ setzen.

Projektträger:
Ibn Ruhsd – Goethe Moschee

Laufzeit:
2020 - 2024

Kooperationspartner: Emine e.V. in Wien

Webseite: https://www.ibn-rushd-goethe-moschee.de/a-i-d-mainpage/

Anlaufstelle für Islam und Diversity (AID)

Die Anlaufstelle Islam & Diversity (AID) richtet sich an vorwiegend junge Muslim:innen, die vor Herausforderungen mit ihrer sexuellen Identität gestellt sind

Warum habt ihr das Projekt ins Leben gerufen?

Es gab eine Leerstelle, die wir auf doppelte Weise füllen: Wir bieten Informationen an und arbeiten Vorurteile und andere Alltagsherausforderungen auf – und wir bieten einen Ort an, der nicht nur einen Schutzraum darstellt, sondern auch Möglichkeiten zum Austausch, zum Gespräch öffnet.

Wie läuft das Projekt ab?

Wir haben verschiedene Formate entwickelt, die auf Sozialen Kanälen einen direkten Austausch mit unserer Zielgruppe initiieren sollen. Dazu gehört beispielsweise ein regelmäßiger Podcast. Jede:r kann sich melden und selbst entscheiden, welche Formen der Partizipation an diesen Formaten für die Person angenehm ist. Darüber hinaus bieten wir Beratungen an, die anonymisiert ablaufen und von einem ausgebildeten Psychologen übernommen werden – dieser Bereich ist eigenständig, hier mischt sich niemand ein.

Was braucht ihr, damit das Projekt gelingt? Wo liegen mögliche Herausforderungen?

Für viele Betroffene ist es eine enorme Herausforderung, sich mit den Ängsten und Problemen an jemanden zu wenden und Hilfe zu suchen. Wir haben queere Muslim:innen in unserem Team, aber unsere Arbeit ist trotzdem darauf angewiesen, dass auch von außen Menschen aus unserer Zielgruppe auf uns zu kommen, ihre Meinung zu unseren Inhalten abgeben und unser Beratungsangebot wahrnehmen. Das gelingt bislang sehr gut, weil die Menschen uns vertrauen. Das ist das wichtigste. Dieses Vertrauen zu bewahren und zu stärken ist dementsprechend für unsere Arbeit der erste und wichtigste Aspekt.

Wie hat die Corona-Pandemie den Verlauf des Projekts beeinflusst? Welche kurzfristigen Lösungen habt ihr gefunden?

Viele Formate – insbesondere der Stammtisch, der einen entspannten Austausch oder einfach nur gemeinsame Freizeitaktivitäten ermöglichen soll – konnten nicht wie geplant stattfinden. Vorträge mussten durch online-Vorträge ersetzt werden, was auch die Möglichkeit des Austauschs erschwert. Viele Ideen liegen vorerst auf Eis.

Die Fragen beantwortete:

Tugay Sarac