Suchtipps

Suchtipps  

In der Mitte der Startseite ist ein Suchfeld. Dort kannst du Begriffe zu Materialien, Themen, Herausgebern etc. eingegeben. Zuerst werden die Materialien aus dem aktuellen Bundesprogramm „Demokratie leben!“ angezeigt.

Nicht das Richtige dabei? Zu viele Ergebnisse?
In der erweiterten Suche können verschiedene Suchen miteinander kombiniert werden:

  • Volltextsuche im Feld  „Suchbegriffe“: Der gesamte Eintrag wird nach den eingegebenen Begriffen durchsucht. Über die Volltextsuche können Titel, auch Teile davon, Autor:innen, und Projektträger gesucht     werden.
  • Schlagwörter: Allen Materialien sind Schlagwörter zugeordnet. Über die Schlagwörterliste kann nach bestimmten Themengebieten gesucht werden oder Themengebiete können kombiniert werden.
  • Medienart: Wenn Du gezielt nach einem bestimmten Format wie z.B. Film oder Broschüre suchst, kannst du die Suche über das Kriterium Mediengattung eingrenzen.
  • Zielgruppe: Hier kannst Du die Materialien danach filtern, an wen sie sich richten. Du kannst auch mehrere Zielgruppen markieren (etwa „Schüler:innen“ und „Menschen mit Migrationshintergrund/People of Color“).

Grundsätzlich gilt: Alle Suchoptionen (inkl. „Suchbegriffe“) können miteinander kombiniert werden. Über das Dropdown-Menü „Optionen“ über der Trefferliste kannst Du die Treffer alphabetisch nach Titel sortieren, ansonsten werden sie nach Bundesprogrammen angezeigt. Zusätzlich können auch Materialien angezeigt werden, die nicht als PDF verfügbar sind. Hierzu ein Häkchen bei „Offline-Bestand“ setzen.

Projektträger:
Drudel 11 e. V.

Laufzeit:
2020 - 2024

Webseite: http://www.click-online.org/

» Weitere Materialien:

Click! Digitale Trainings zur Rechtsextremismusprävention

Sich mit dem eigenen Rassismus und Gewaltneigungen auseinandersetzen – räumlich und zeitlich unabhängig und begleitet von pädagogischen Fachkräften

Warum habt ihr das Projekt ins Leben gerufen?

Rechtsextremismus, Hass und Gewalt sind Phänomene von gesellschaftlicher Relevanz. Drudel 11 e.V. hat es sich mit mehreren Projekten zur Aufgabe gemacht diesen Themen zu begegnen. Wir möchten Menschen, die zu menschenfeindlichen Haltungen neigen oder Probleme mit Gewalt haben, dabei helfen eine andere Perspektive einzunehmen und neue Wege einzuschlagen. Ein Ansatz ist das Projekt CLICK!
Aus der jahrelangen Erfahrung mit vorurteilsreduzierenden Anti-Gewalt-Trainings im Thüringer Strafvollzug entstand die Idee, dieses bewährte Konzept in digitaler Form verfügbar zu machen. Damit können wir Gewalt- und Rechtsextremismusprävention schnell und einfach in verschiedene Einrichtungen bringen, ohne immer vor Ort zu sein.
Das digitale Format entspricht zudem der Lebenswelt junger Menschen und bietet durch die Anonymität einen angemessenen Schutzraum, um sich intensiv mit seinen Straftaten auseinander zu setzen. Besonderes Merkmal des Trainings ist der Messenger, mit dem wir eine räumlich und zeitlich unabhängige pädagogische Begleitung anbieten.

Wie läuft das Projekt ab?

Interessierte Einrichtungen wenden sich an uns und wir vereinbaren eine Projektvorstellung, in der wir auf alle Fragen und Bedarfe eingehen. Im Anschluss stellen wir dann ein Paket für die Einrichtung zusammen, mit einem individuell angepassten Kurs und einem Kontingent an Zugangsdaten für die Teilnehmenden. Die Einrichtung kann dann selbst entscheiden, in welchem Turnus die Jugendlichen am Training teilnehmen, wir beraten gerne zur optimalen Zeitgestaltung. Die Teilnehmenden bearbeiten selbstständig und jede:r für sich die Trainingseinheiten. Währenddessen können sie über unsere Messenger-Funktion mit unserem Projektteam kommunizieren. Dieser Chat ist anonym und vertraulich. Er kann dazu dienen, Unklarheiten zu beseitigen oder auch tiefer in ein Thema einzusteigen. Wir antworten bis allerspätestens 3 Werktage nach dem Login. Haben die Teilnehmenden das Training abgeschlossen, können wir der Einrichtung eine Rückmeldung geben, wenn das zum Beispiel im Rahmen von Weisungsauflagen gewünscht ist.

Was braucht ihr, damit das Projekt gelingt? Wo liegen mögliche Herausforderungen?

Die größte Herausforderung ist die sehr unterschiedliche technische bzw. infrastrukturelle Ausstattung unserer Kooperationspartnerschaften. Wir begegnen dieser Hürde zur Zeit, indem wir eine kleine Auswahl an Leihgeräten vorhalten und parallel das Training für die Offline-Nutzung optimieren.

Was habt ihr aus dem Projekt gelernt?

Das digitale Format wird von den Jugendlichen angenommen und kann in seiner Wirksamkeit mit vor-Ort-Angeboten mithalten und diese sinnvoll ergänzen. Evaluationsdaten zeigen, dass Teilnehmende in ihrer Empathie gestärkt werden, während die Aggressionslegitimation sinkt. Diese Ergebnisse ermutigen uns, weiter auf das Konzept von digitalen Trainings zu bauen und es in weitere Bereiche zu tragen. Die strukturellen Gegebenheiten unseres Arbeitsfeldes weisen digitale Trainings als zukunftsträchtige Methode aus.
Neben der pädagogischen Expertise muss das Projektteam auch digital kompetent aufgestellt sein, denn auch in der pädagogischen Arbeit im Training stellen sich immer wieder einmal technische Herausforderungen. Mit einem multiprofessionellen Team wie dem unseren ist man dafür gut gewappnet.

Wie hat die Corona-Pandemie den Verlauf des Projekts beeinflusst? Welche kurzfristigen Lösungen habt ihr gefunden?

Die Pandemie hat uns vor allem gezeigt, dass wir mit dem digitalen Training auf dem richtigen Weg sind. Als der erste Lockdown begann, haben wir kurzfristig entschieden, die Anmeldung freizuschalten, sodass sich jede:r Interessierte selbsttätig auf unserer Plattform anmelden kann. Wir sind damit auf große positive Resonanz gestoßen.

Die Fragen beantworteten:

Yasmin Mergen und Daniel Speer