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„#CreateYourWeb“

Digitale Courage ist Zivilcourage

Während vorangegangene Generationen oft noch zwischen digitalen und analogen Welten unterscheiden, verschwimmt diese Grenze für Kinder und Jugendliche. Medienwelten stellen sich für Heranwachsende als Lebenswelten dar. Medien sind von Geburt an ein selbstverständlicher Teil ihres Alltags; damit einhergehend bewegen sich Heranwachsende häufig frei und selbstständig durch digitale Sphären.
Erzieher_innen und Lehrer_innen stellt dies vor die Herausforderung, zum einen überhaupt mit den rasanten technischen Entwicklungen und schnell wechselnden Trends im Web mitzuhalten. Dabei fallen Diskussionen über Nutzungsweisen und
-präferenzen mit Heranwachsenden nicht selten schwer – ein offener Austausch stellt jedoch die Grundlage jeder fruchtbaren Auseinandersetzung mit dem großen Themenfeld der Neuen Medien dar. Zum anderen ist es unabdingbar, Heranwachsende zu einem kompetenten, das heißt reflektierten, kritischen und produktiven Umgang mit digitalen Medien zu befähigen und sie bei der Orientierung in der Lebenswelt Internet zu unterstützen.

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Thüringen e.V. nimmt sich dieser Aufgabe an und möchte gleichzeitig auch Eltern, Lehrer_innen und Mitarbeiter_innen der Jugendhilfe bei dieser Aufgabe zur Seite stehen. 

Ablauf

Im ersten Projektjahr erfolgt in umfassenden Projektwochen an Thüringer Schulen ein direkter Austausch mit der Zielgruppe. Das Projekt verfolgt einen Empowerment-Ansatz und setzt interaktiv und direkt an der Lebenswelt und den individuellen Nutzungsweisen der Jugendlichen an. Anhand praktischer, kreativer Übungen und Methoden der Medien- und Sozialpädagogik werden Heranwachsende in folgenden Themenbereichen zu reflektiertem Handeln befähigt:

  • Meine Visionen & Werte im Netz – Mut neu zu denken
  • Hate Speech, Cybermobbing & Digitale Courage – Mut, sich zu positionieren
  • Fake News, Algorithmen & Filterblasen – Mut zu hinterfragen
  • Datenschutz & informelle Selbstbestimmung – Mut, Nein zu sagen 

Gleichzeitig unterstützt die Initiative Schulen dabei, eine humanistische Netzkultur zu etablieren: Mit Teilnahme am Projekt kann das Zertifikat „Schule für zivilgesellschaftliches Engagement im Netz“ erworben werden. Hierbei verpflichten sich Schulen dazu, verschiedene Kriterien zur Vermittlung einer wertebasierten, couragierten und zukunftsorientierten Online-Kultur am Schulstandort einzuhalten – beispielsweise an Weiterbildungsangeboten des Projekts teilzunehmen oder Medienscouts am Schulstandort zu ernennen. So wird eine längerfristige Kooperation mit den teilnehmenden Schulen gesichert. Zusätzlich werden die in der Arbeit mit den Heranwachsenden erworbenen Erkenntnisse sowie die angewandten Methoden zu einer Materialsammlung zusammengestellt und veröffentlicht.

Im zweiten Projektjahr finden auf der vorangegangenen Projektarbeit basierende Schulungen von Multiplikator_innen, Elternabende und Fachaustausche statt. Mit der Thüringer Landesmedienanstalt, dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen sowie dem Landesfilmdienst Thüringen ist neben einem fachlich-inhaltlichen Wissensaustausch auch die gemeinsame Organisation einer Jugendveranstaltung sowie eines Fachtages geplant. 

Gelingensfaktoren

Medienbildungsprojekte bergen besondere Herausforderungen hinsichtlich des Wissenstandes der Teilnehmenden. So reicht das Feld von rudimentärsten Kenntnissen hinsichtlich Bedienung von Smartphones bis hin zu Expert*innen-Wissen/-Know-how zu einzelnen Spezialthemen. Dies erfordert seitens der Projektleiter*innen eine Haltung, welche sich durch die Offenheit für gemeinsames Lernen von- und miteinander auszeichnet. Hilfreich ist es die Potenziale der Gruppen zu nutzen und diese im Sinne von Peer-Education-Ansätzen herauszuarbeiten.

Im Feld der Politischen Bildung ist es wichtig stets den Beutelsbacher Konsens im Blick zu behalten. Gerade bei schwierig auszuhaltenden Aussagen einzelner Teilnehmer*innen ist das Ziel die kritischen Stimmen, welche in jeder Gruppe existieren, zu Gehör zu verhelfen und mittels diverser Methoden weitere Perspektiven den teilweise „verhärteten“ Standpunkten zugänglich zu machen. Als politischer Bildner gilt weiterhin bei menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Positionen Stellung zu beziehen und somit Betroffene zu unterstützen bzw. zu schützen.

Lessons Learned

Die Projektthematiken im Überschneidungsfeld zwischen Politischer Bildung und Medienbildung stellten sich als sehr voraussetzungsreich für die beteiligten Heranwachsenden heraus. Viele Themen, mit denen sie zwar in ihrer medial vermittelten Lebenswelt konfrontiert werden, welche aber in Schule und Elternhaus noch nicht besprochen wurden (z.B. Thema Nationalsozialismus und Antisemitismus in Thüringen erst ab Klasse 9 bzw. 10, dadurch fehlte teilweise Bewusstsein für Problematik von Äußerungen im Kontext Hate Speech), mussten durch uns aufgegriffen und adäquat bearbeitet werden. Auch wenn sich Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren oft selbst als relativ kompetent im Umgang mit Medien wahrnehmen, so klafften hier z.T. große Wissenslücken, welche Basisarbeit unerlässlich machten.  

Projekt: „#CreateYourWeb – Digitale Courage ist Zivilcourage“

Ziel: Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements Jugendlicher in der Lebenswelt Internet – gegen Hass im Netz

Zielgruppe: Schüler_innen der Klassenstufen 8 bis 12; Multiplikator_innen; Eltern

Laufzeit: 2017–2019

Kooperationspartner: Thüringer Landesmedienanstalt Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen Landesfilmdienst Thüringen

Ansprechpartner:

Deutscher Kinderschutzbund

Landesverband Thüringen e.V.

Johannesstraße 2

99084 Erfurt
www.createyourweb.org
post@dksbthueringen.de
m.wettmarshausen@dksbthueringen.de
chr.voigt@dksbthueringen.de
Mandy Wettmarshausen
Christoph Voigt
Tel: 03 61 / 65 31 94-82

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