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Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz

Das Beratungsnetzwerk wurde bis 2010 im Rahmen des Bundesprogramms „kompetent. für Demokratie“ und wird seit 2011 im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ gefördert. Die rechtsextreme Szene versucht in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens Anhänger/-innen für ihre menschenfeindlichen und antidemokratischen Denk- und Handlungsweisen zu gewinnen. Mit unterschiedlichsten Aktivitäten zielt sie auf Aufmerksamkeit und Einflussmöglichkeiten ab. Davon betroffen sind Kommunen ebenso wie Schulen und sonstige staatlichen wie zivilgesellschaftlichen Institutionen, aber auch jede/r Einzelne im Gemeinwesen. Hier setzt das Beratungsnetzwerk an und tritt den Bestrebungen rechtsextremer Akteur/-innen auf verschiedenen Ebenen entgegen.

Ablauf

Im Beratungsnetzwerk sind 28 staatliche und nichtstaatliche Träger des Landes Rheinland-Pfalz vertreten. Es bietet flächendeckend qualifizierte Beratung an, z. B. für Schulen, Kommunen, Vereine, Eltern und Pädagog/-innen, die von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit oder Antisemitismus betroffen sind. 7 Mitarbeiter/-innen, die an freie Träger angebunden sind, arbeiten dabei in sogenannten Beratungsknoten. Sie sind auf die Regionen Koblenz-Mittelrhein, Westerwald, Nordwesterwald, Südwestpfalz, Süd- und Vorderpfalz, Trier/Eifel sowie Mainz/Rheinhessen/Nahe verteilt. In ihrer Region fungieren sie als Sensor/-innen und Ansprechpartner/-innen, in Absprache mit der Landeskoordinierungsstelle stehen sie auch für die konkrete Beratung von Betroffenen zur Verfügung. Die Mitglieder des Beratungsnetzwerks zeichnen sich durch ein spezifisches Wissen im Themenfeld Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aus und können sich an den individuellen Bedürfnissen der Ratsuchenden orientieren. Ihre Expertise fließt in unterschiedlicher Weise in die Beratung mit ein, die zeitnah, kostenlos und praxisnah erfolgt bzw. sich an den Vorstellungen und Ideen der Akteure vor Ort orientiert. So können effektive Handlungsstrategien gegen rechtsextreme Aktivitäten und für Vielfalt und Toleranz entwickelt werden.

Gelingensfaktoren

Ein wichtiger Faktor für das Gelingen des Projektes war die Motivation der Beratungsnetzwerkmitglieder, staatlich und nichtstaatlich verortete Kompetenzen zum Thema Rechtsextremismus zum Nutzen der von Rechtsextremismus Betroffenen zusammenzubringen. Entscheidend war hier die Bereitschaft aller Akteur/-innen, Perspektiven, Möglichkeiten und Grenzen der Netzwerkpartner/-innen anzuerkennen. Auch mussten die Netzwerkpartner/-innen regelmäßig zu Netzwerktreffen zusammenkommen, um gemeinsam beratungsfallbezogen Wissen, Einschätzungen und Ideen einzubringen, aber auch um übergeordnete bzw. allübergreifende Themen zu beleuchten.

Lessons Learned

Vermieden werden sollte eine dirigistische Haltung bzw. Kommunikation der Landeskoordinierungsstelle des Beratungsnetzwerks gegenüber den freiwillig im Netzwerk mitarbeitenden Organisationen.

Projekt: Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz

Ziel: Schnelle, unkomplizierte und professionelle Beratung vor Ort bei rechtsextremen, rassistischen oder antisemitischen Vorfällen

Zielgruppe: Kommunen, Schulen, Vereine, Verbände, Inititiativen, Eltern von rechtsextremistisch orientierten Kindern und Jugendlichen, einzelne Betroffene

Laufzeit: Seit 2007 bis mindestens Ende 2013. Eine dreijahrige Verlängerung der Laufzeit (bis Ende 2016) ist abhängig von der Entscheidung der Bundesregierung

Ansprechpartner:

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung – Landesjugendamt Rheinland-Pfalz
Rheinallee 97-101
55118 Mainz
www.lsjv.rlp.de
beratungsnetzwerk@lsjv.rlp.de
Tel.: 0 61 31 / 96 75 08
Fax: 0 61 31 / 96 71 25 08

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