Rollenwechsel

In verschiedenen Aufsätzen stellt die Broschüre pädagogische Grundsätze und Herangehensweisen der geschlechterreflektierenden Bildungsarbeit insbesondere mit „bildungsfernen“ und rechtsaffinen Jugendlichen vor. Ein Beitrag widmet sich den regionalspezifischen Herausforderungen für die Rechtsextremismusprävention im Land Sachsen-Anhalt. Ein weiterer Beitrag stellt das im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ durchgeführte Modellprojekt „RollenWechsel“ vor. Hier wurden geschlechterreflektierende Konzepte…

Praxishandbuch. Jugend an der roten Linie.

Im ersten Abschnitt gibt der Band eine thematische Einführung zu jugendlichem Rechtsextremismus. Reiner Becker schildert dabei Einstiegsbedingungen und -verläufe in rechtsextreme Szenen. Kerstin Palloks stellt das übergreifende Konzept der sekundären Prävention im Modellprojekt „Rote Linie“ vor. Im zweiten Abschnitt gilt der Fokus der Praxis in den einzelnen Arbeitsfeldern im Modellprojekt aus Sicht der Akteure. Die…

Einblicke in die Praxis

Reiner Becker bilanziert in seinem Beitrag die Arbeit des Beratungsnetzwerkes Hessen. Er diskutiert Anlässe und Inhalte von Beratungen sowie die unterschiedlichen Erwartungshaltungen der Beratungsnehmer/-innen. Ergänzt wird dies durch eine Studie, die Einstellungspotenziale der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in Hessen untersucht hat. Sylja Wandscheider fasst in ihrem Beitrag die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen. Nach einem rechtsextremen Vorfall…

Gender und Rechtsextremismusprävention

In dem vorliegenden Dossier wird der Blick zunächst auf die Geschlechterideologie in der Konstruktion der deutschen „Volksgemeinschaft“ gerichtet. Welche Bilder werden hier über „den ganzen Kerl“ und „die richtige Frau“ (re-)produziert und welche Funktion hat dies für rechte Gruppierungen? Im zweiten Teil stehen pädagogische Fragen im Vordergrund: Hier geht es um eine Erklärung des Begriffs…

Intervention und Prävention gegen Rechtsextremismus an Schulen

Im vorliegenden Beitrag wird zunächst geklärt, mit welchen rechtsextremen Erscheinungsformen Schulen konfrontiert werden, bevor drei verschiedene Ansätze geeigneter schulischer Interventions- und Präventionsarbeit vorgestellt werden. Sie reichen von Empfehlungen zum rechtlichen und administrativen Umgang mit Rechtsextremismus an Schulen, über pädagogische Handlungsempfehlungen bis hin zur strategischen Implementierung der Rechtsextremismusprävention.

HipHop braucht kein Mensch, aber Mensch braucht HipHop

Für die Mitarbeiter/-innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in einem Jugendzentrum wurden vermehrt besondere Problemlagen (Schulschwänzen, Drogenprobleme, Konflikte im Elternhaus etc.) der Kinder und Jugendlichen, die sich der Hip-Hop Straßenkultur zurechneten, sichtbar. Ebenfalls fiel auf, dass sich verstärkt auch rechtsextrem orientierte Jugendliche auf Skateboards in der Halfpipe sich dem Hip-Hop zuwandten. Andererseits wurde deutlich, dass…

Solange die sich im Klassenzimmer anständig benehmen

Ausgangsthese der Arbeit ist, dass politische Bildung meist als eine an Fakten orientierte Wissensvermittlung verstanden wird. Diese Praxis politischer Bildung geht jedoch an den Weltdeutungen insbesondere rechtsextrem orientierten Schüler/-innen vorbei. Zudem konstatiert Behrens, dass es zwar eine Fülle an Materialien für die schulische Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus gibt, diese aber vor allem zur Arbeit mit so…