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Rollenwechsel

Geschlechterreflektierende Bildung in der Rechtsextremismusprävention

Inhalt

In verschiedenen Aufsätzen stellt die Broschüre pädagogische Grundsätze und Herangehensweisen der geschlechterreflektierenden Bildungsarbeit insbesondere mit „bildungsfernen“ und rechtsaffinen Jugendlichen vor. Ein Beitrag widmet sich den regionalspezifischen Herausforderungen für die Rechtsextremismusprävention im Land Sachsen-Anhalt. Ein weiterer Beitrag stellt das im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ durchgeführte Modellprojekt „RollenWechsel“ vor. Hier wurden geschlechterreflektierende Konzepte für die Rechtsextremismusprävention im schulischen Bereich, in der außerschulischen Jugendarbeit sowie in einer Jugendhaftanstalt erprobt. Dabei wird besonders auf geschlechtsspezifische Faktoren beim Einstieg in rechtsextreme Szenen, aber auch bei einem möglichen Ausstieg aus diesen Szenen diskutiert.
Esther Lehnert und Heike Radvan diskutieren in ihrem Beitrag „‚Richtige Frauen‘ und ‚echte Kerle'“, wie die Konstruktion und Naturalisierung von dichotomen Geschlechterrollen in der rechtsextremen Szene funktioniert. Dies ergänzen sie in einem weiteren Beitrag zu „Prävention und Geschlecht“ durch die Fragen, was sekundäre Rechtsextremismusprävention überhaupt bedeutet, was bei der Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen zu berücksichtigen ist und wie hier geschlechterreflektierende Praxis konkret gestaltet werden kann.
Impulse aus der dekonstruktivistischen Pädagogik sowie der Queer Theory für die pädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen Jugendlichen gibt Jan Burghardt in seinem Beitrag. Als Ziel von Bildungsarbeit beschreibt er weniger das Herstellen einer festen Identität, sondern das Erfahren von Prozessen der Transformation und der (Ergebnis)Offenheit.
Die Projektleiterin von „Rollen Wechsel“, Ricarda Milke, reflektiert in ihrem Beitrag die Projekterfahrungen und Herausforderungen in der Arbeit mit rechtsextrem gefährdeten und orientierten Jugendlichen. Sie geht insbesondere auf förderliche Rahmenbedingungen für die Beziehungsgestaltung zu den Jugendlichen ein, reflektiert die Grenzen dieser Arbeit und thematisiert die Kooperation mit Regelstrukturen in der Projektarbeit.
In einem weiteren Beitrag stellt sie zusammen mit Till Baumann die Arbeit in einem geschlechterreflektierenden Projekt im Jugendstrafvollzug vor. Aufgrund der geschlechterhomogenen Unterbringung und der gleichzeitig starren und stark hierarchischen Rollenmustern und weit verbreiteten Gewalterfahrungen muss Projektarbeit im Vollzug Freiräume schaffen, die andere soziale Beziehungen und Rollen erlaubt. Ermöglicht wird dies beispielsweise durch theaterpädagogische Ansätze wie der Methode des Forumtheaters, die an der Jugendanstalt Raßnitz erprobt wurde. Auch bei der schulischen Projektarbeit ermöglich die Theaterpädagogik, Freiräume zu schaffen, die die sehr ritualisierten schulischen Rahmenbedingungen aufbricht. Kathrin Lau bietet dazu einen Einblick in das schulische Theaterprojekt „Lockenkopf hoch 2“.
Abschließend formuliert Ricarda Milke Handlungsempfehlungen zum Umgang mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen und erörtert Ziele und Voraussetzungen dieser Arbeit. In einem Positionspapier bezieht zudem die AG „Gender und Rechtsextremismus“ der Amadeu Antonio Stiftung Stellung zu den Anforderungen an diese Arbeit.

Projekt: Rollenwechsel

Zielgruppe: Fachöffentliche sowie pädagogische Fachkräfte

Quelle: Miteinander e. V.: "RollenWechsel. Geschlechterreflektierende Bildung in der Rechtsextremismusprävention". Magdeburg 2014

Art der Publikation: Broschüre

Ansprechpartner:

Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen Anhalt e. V.
Erich Weinert Straße 30
39104 Magdeburg
www.miteinander-ev.de
net.gs@miteinander-ev.de
Tel.: 03 91 / 62 07 73
Fax: 03 91 / 6 20 77 40

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