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Suchtipps

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Oben auf der Startseite ist ein Suchfeld. Dort kannst du Begriffe zu Materialien, Themen, Herausgebern etc. eingeben. Zuerst werden die Materialien aus dem aktuellen Bundesprogramm „Demokratie leben!“ angezeigt.

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  • Schlagwörter: Allen Materialien sind Schlagwörter zugeordnet. Über die Schlagwörterliste kann nach bestimmten Themengebieten gesucht werden oder Themengebiete können kombiniert werden.
  • Medienart: Wenn Du gezielt nach einem bestimmten Format wie z.B. Film oder Broschüre suchst, kannst du die Suche über das Kriterium Mediengattung eingrenzen.
  • Zielgruppe: Hier kannst Du die Materialien danach filtern, an wen sie sich richten. Du kannst auch mehrere Zielgruppen markieren (etwa „Schüler:innen“ und „Menschen mit Migrationshintergrund/People of Color“).

Grundsätzlich gilt: Alle Suchoptionen (inkl. „Suchbegriffe“) können miteinander kombiniert werden. Zusätzlich können auch Materialien angezeigt werden, die nicht als PDF verfügbar sind. Hierzu ein Häkchen bei „Offline-Bestand“ setzen.

OFFENsive!

Demokratiestärkung durch Förderung selbstverwalteter Jugendtreffs

Im Rahmen der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, Gewalt und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im ländlichen, strukturschwachen Raum fokussiert das vom Bundesprojekt „Demokratie leben!“ geförderte Projekt „OFFENsive!“ die Förderung der Selbstorganisation junger Menschen in Form von Jugendtreffs. Im Vordergrund des Modellprojektes stehen die Begleitung und Unterstützung von Jugendlichen bei der Gründung und Organisation selbstverwalteter Jugendtreffs im Saarland, das Bundesland, das die höchste Dichte an Jugendtreffs und Jugendclubs landesweit aufweist. Das Projekt zeigt mit seiner Arbeit vor Ort modellhaft die Potenziale selbstorganisierter Jugendfreizeiteinrichtungen für die Aktivierung von sozialem Engagement von Jugendlichen und erschließt Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche im ländlichen Raum. Förderliche kommunalpolitische Rahmensetzungen und Unterstützungsnetzwerke werden dabei herausgearbeitet und skizziert. Eine Projektwebsite dient der Darstellung der Projektergebnisse, die auch in Fachartikeln und auf Fachveranstaltungen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Langfristiges Ziel ist es, eine umfangreiche Datenbank zu erstellen. Als virtueller Baukasten wird diese Datenbank positive Beispiele, Handlungsanleitungen und Anregungen, Tipps und Tricks der Jugendtreffarbeit, rechtliche und finanztechnische Grundkenntnisse, Empfehlungen zum Umgang mit Kommunalpolitik und Nachbarschaft umfassen und soll zur Nachahmung animieren sowie genügend Werkzeuge für eine erfolgreiche Projektumsetzung bereitstellen.

Ablauf

Zur Identifizierung potenzieller Jugendszenen in den jeweiligen Sozialräumen und zur ihrer Heranführung an partizipationsorientierte Verfahren der Jugendtreffarbeit wurden aktivierende Methoden aus dem Bereich der Sozialraumanalysen angewandt. Im ersten Projektjahr konzentrierte sich das Angebot auf bis zu 10 Jugendclubs mit durchschnittlich jeweils 10 Jugendlichen, die sich aktiv an der Projektarbeit beteiligten. Die Auswahl der Jugendtreffs erfolgte unter Berücksichtigung der Themenrelevanz in der Arbeit der Jugendclubs. Es wurde die Entstehung von Jugendinitiativen begleitet, die zur Neugründung von Treffs führten oder neue Jugendgruppen zur Selbstorganisation an Orten aktiviert, an denen bereits Räumlichkeiten existierten. Die Dauer der Begleitung richtet sich nach der Dynamik des Prozesses. In den Folgejahren werden die erarbeiteten Handlungsbausteine weiteren selbstverwalteten Jugendclubs im Saarland angeboten, dabei kontinuierlich modifiziert und weiterentwickelt. Die Handlungsbausteine werden auf der Website veröffentliche und stehen somit bundesweit selbstverwalteten Jugendclubs zur Verfügung stehen. In von den Projektmitarbeiter_innen durchgeführten Workshops und Fortbildungen werden Jugendlichen Hilfestellungen für die Leitung ihrer Jugendtreffs geboten. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf einer reflektierten antidiskriminierenden Praxis. Abkapselungstendenzen der Binnengruppen und Ausschlusstendenzen gegenüber als nicht dazugehörig definierten Jugendlichen, z. B. Migrant_innen, werden identifiziert und thematisiert um ihnen entgegen wirken zu können. Methodische Verfahren zur Integration bisher nicht erreichter/ausgegrenzter Jugendszenen basieren dabei beispielsweise auf gezielten Angeboten oder der Bereitstellung eigener Öffnungszeiten für diese Zielgruppen, um sie in weiteren Einzelschritten in die Einrichtungen zu integrieren. Die Workshop- und Fortbildungsangebote werden kontinuierlich weiterentwickelt, modifiziert und bei Bedarf erweitert, z. B. aktuell zum Thema Geflüchtete. Das Projekt unterstützt vor allem die Idee, Jugendtreffs als Orte der Begegnung zwischen jungen Geflüchteten und den Jugendlichen vor Ort auszubauen. Zahlreiche Jugendtreffs fungieren bereits seit dem ersten Projektjahr als Räume zum Kennenlernen und Austausch. Wichtige Kooperationspartner für die Etablierung einer bereichernden Jugendtreffkultur sind die Akteure der Kommunalpolitik. Durch Aushandlung auf Augenhöhe sollen hier konkrete Zielvereinbarungen zur Verbesserung der Situation und gesellschaftlichen Beteiligung der Jugendlichen getroffen werden. In lokalen und landesweiten Kampagnen sollen junge Menschen dazu angeregt werden, sich öffentlich gegen Diskriminierung und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und für eine demokratiestärkende Entwicklung ländlicher Räume einzusetzen.

Projekt: OFFENsive!

Ziel: Demokratiestärkung im ländlichen Raum durch die Förderung von selbstverwalteten Jugendtreffs; Erstellen einer Datenbank zur Bündelung der im Projekt gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse für die erfolgreiche Organisation von Jugendtreffs

Zielgruppe: Jugendliche; Migrant_innen; Multiplikator_innen

Laufzeit: 2015–2019

Ansprechpartner:

Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung e. V.
Blumenstrasse 30-32
66111 Saarbrücken
https://juz-united.de/?p=2134
zentrale@juz-united.de
Theo Koch

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