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Grundsätzlich gilt: Alle Suchoptionen (inkl. „Suchbegriffe“) können miteinander kombiniert werden. Zusätzlich können auch Materialien angezeigt werden, die nicht als PDF verfügbar sind. Hierzu ein Häkchen bei „Offline-Bestand“ setzen.

Online-Beratung gegen Rechtsextremismus

Das Konzept „Online-Beratung gegen Rechtsextremismus“ entwickelte Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT.“. Obwohl es für von Rechtsextremismus Betroffene grundsätzlich viele Beratungs- und Hilfsangebote in Deutschland gibt, sind diese Angebote doch in der Regel zielgruppenspezifisch und regional ausgerichtet. Betroffene mussten daher zunächst für sich selbst definieren, welcher Zielgruppe – Opfer rechter Gewalt, Aussteiger/-in, Angehörige/-r etc. – sie selbst angehörten, um ein entsprechendes Hilfsangebot in ihrer Region ausfindig machen zu können. Dies erschwerte den Zugang und hemmte viele Betroffene darin, Rat und Hilfe zu suchen. Hier setzte die Online-Beratung gegen Rechtsextremismus mit dem Ziel an, ein bundesweit zugängliches und niedrigschwelliges Beratungsangebot für alle Ratsuchenden im Themenfeld Rechtsextremismus zu schaffen.

Inhalt

Die Online-Beratung gegen Rechtsextremismus ist in zwei Aufgabenfeldern tätig: Sie bietet zum einen Informationen zu Rechtsextremismus und zu den Vernetzungsmöglichkeiten für Engagierte, zum anderen eine psychosoziale Beratung. Letztere erfolgt auf einem gesicherten Server textbasiert über E-Mails sowie Einzel- oder Gruppenchats. Auf Wunsch bleibt sie anonym. Die Kommunikation der Ratsuchenden mit den Beratenden via Text ermöglicht dabei einen besonders niedrigschwelligen Zugang, wie Studien gerade bei potenziell scham- und angstbesetzten Themen wie Rechtsextremismus nachgewiesen haben. Angeboten wird sowohl eine Kurzzeitberatung als auch eine längere psychosoziale Begleitung. Darüber hinaus bietet die Online-Beratung ein Adressenverzeichnis mit Beratungsstellen zum Thema Rechtsextremismus zur Selbstrecherche.

Gelingensfaktoren

Die Online-Beratung gegen Rechtsextremismus beschäftigt ein interdisziplinär zusammengesetztes Team aus Psycholog/-innen, Pädagog/-innen und Politolog/-innen, die über fundierte, langjährig erworbene Fachkenntnisse zum Thema Rechtsextremismus bzw. zum Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit verfügen. Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter/-innen zertifizierte Online-Berater/-innen und haben Zusatzausbildungen in systemischer Beratung. Diese Qualifikationen versetzen die Mitarbeiter/-innen in die Lage, individuell und ressourcenorientiert zu beraten. Menschen, die unmittelbar von rechtsextremen Aktivitäten in ihrem Lebensalltag betroffen sind, sind in den meisten Fällen stark handlungsunsicher bis handlungsunfähig und benötigen behutsame und schrittweise Begleitung, die an den jeweiligen persönlichen Möglichkeiten und Ausgangslagen ansetzt. Dieser individuelle Beratungsansatz, dessen Spektrum von Information bis psychosozialer Langzeitberatung reicht, ist die Grundlage für den Erfolg des Projektes. Hinzu kommt der niedrigschwellige Zugang aufgrund der Möglichkeit absoluter Anonymität und der zeitunabhängigen Erreichbarkeit des Beratungsangebots.

Lessons Learned

Professionelle, individuelle Prozessbegleitung und Beratung in diesem sensiblen Themenfeld erfordert spezielle Qualifikationen und Qualitätsstandards, auf die keinesfalls verzichtet werden darf. Um Datensicherheit und Anonymität zu garantieren ist es zudem unerlässlich, entsprechende Softwarelösungen erfahrener und etablierter Anbieter zu verwenden.

Projekt: Online-Beratung gegen Rechtsextremismus

Ziel: Bundesweites, niedrigschwelliges Informations- und Beratungsangebot

Zielgruppe: Alle von Rechtsextremismus Betroffenen

Ansprechpartner:

Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin
www.gegen-vergessen.de
Tel.: 0 30 / 2 63 97 83
Fax: 0 30 / 26 39 78 40

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