Logo der Vielfalt Mediathek

Suchtipps

Suchtipps

Oben auf der Startseite ist ein Suchfeld. Dort kannst du Begriffe zu Materialien, Themen, Herausgebern etc. eingeben. Zuerst werden die Materialien aus dem aktuellen Bundesprogramm „Demokratie leben!“ angezeigt.

Nicht das Richtige dabei? Zu viele Ergebnisse?
In der Erweiterten Suche können verschiedene Suchen miteinander kombiniert werden:

  • Volltextsuche im Feld  „Suchtext“: Der gesamte Eintrag wird nach den eingegebenen Begriffen durchsucht. Über die Volltextsuche können Titel, auch Teile davon, Autor:innen, und Projektträger gesucht werden.
  • Schlagwörter: Allen Materialien sind Schlagwörter zugeordnet. Über die Schlagwörterliste kann nach bestimmten Themengebieten gesucht werden oder Themengebiete können kombiniert werden.
  • Medienart: Wenn Du gezielt nach einem bestimmten Format wie z.B. Film oder Broschüre suchst, kannst du die Suche über das Kriterium Mediengattung eingrenzen.
  • Zielgruppe: Hier kannst Du die Materialien danach filtern, an wen sie sich richten. Du kannst auch mehrere Zielgruppen markieren (etwa „Schüler:innen“ und „Menschen mit Migrationshintergrund/People of Color“).

Grundsätzlich gilt: Alle Suchoptionen (inkl. „Suchbegriffe“) können miteinander kombiniert werden. Zusätzlich können auch Materialien angezeigt werden, die nicht als PDF verfügbar sind. Hierzu ein Häkchen bei „Offline-Bestand“ setzen.

Perspektivwechsel Plus

Antisemitismus- und Rassismuskritische Präventions- und Bildungsarbeit - Reflexionsräume. Bildungsprozesse. Veränderungsstrategien.

Die Wirklichkeit einer Migrationsgesellschaft braucht Bildungsansätze, die gesellschaftlicher Vielfalt Rechnung tragen und Kritik an diskriminierenden Verhältnissen ermöglichen. Wie können fest eingeschriebene, unbequeme Phänomene – wie Antisemitismus und Rassismus – besprechbar gemacht werden? Und welche Räume werden dafür benötigt? Hier setzt das Projekt Perspektivwechsel Plus mit selbstreflexiven und machtkritischen Zugängen an. Diese eignen sich besonders, Veränderungen im Denken und Verhalten anzustoßen. Erst durch eine tiefgehende Betrachtung von individuellen und gesellschaftlichen Verflechtungen können diskriminierende Traditionen in ihrer Starrheit bewegt und wirksame Handlungsformen entwickelt werden.

Ablauf und Angebote 

Das Projekt bietet ein breitgefächertes Bildungsangebot, bei dessen Entwicklung die aus dem Vorgängerprojekt Perspektivwechsel gewonnen Erfahrungen zugrunde gelegt werden konnten. Während das Angebot auch eintägige Workshops und Fachveranstaltungen umfasst, liegt der Schwerpunkt auf langfristig angelegten Kooperationen und nachhaltigen Bildungsprogrammen mit curricularem Durchführungsformat. Bei langfristig angelegten und modular aufgebauten Bildungsprogrammen hat sich eine Dauer von 5 zweitägigen Modulen als wirkungsvoll erwiesen.

In den Seminaren werden Fragen von Zugehörigkeit, Anerkennung und Teilhabe, die die gegenwärtige Migrationsgesellschaft kennzeichnen, aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet. Das Projekt fokussiert alle Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) in ihren historischen und aktuellen Dimensionen, sieht seine zentralen Schwerpunkte jedoch in der Antisemitismus- und rassismuskritischen Bildungsarbeit . Zur Bearbeitung genannter Themen wird eine besondere Aufmerksamkeit für Identitätsfragen, Perspektiven- und Erfahrungsvielfalt, Emotionen und Distanzierungsbedürfnisse aller Beteiligten vorausgesetzt. Dazu gehört vor allem die Bereitschaft zur Reflexion im Hinblick auf unterschiedliche Lebenswirklichkeiten sowie das Wissen um ausgrenzende und diskriminierende Zuordnungen im gesellschaftlichen Machtgefüge und die aktive Miteinbeziehung des eigenen biographischen Hintergrundes sowie gesellschaftlichen Standortes). Die Grundlage für den projekteigenen Dialogischen Reflexionsansatz bildet der Anti-Bias-Ansatz mit seiner macht- und diskriminierungskritischen Ausrichtung. Die jeweilige Schwerpunktsetzung sowie Gewichtung der Inhalte einzelner Bildungsangebote wird auf die Zielgruppe zugeschnitten, entlang der drängenden Praxisfragen und je nach gewähltem Seminarformat.

Gelingensfaktoren 

Um Antisemitismus- und Rassismusprävention als Handlungsfeld zu etablieren, ist es notwendig Fachkräfte und Multiplikator*innen auszubilden, so dass sie die genannten Abwertungsphänomene in ihrer Spezifik und ihren Verschränkungen erkennen, verstehen und Entgegnungsstrategien entwickeln können. Dabei ist die Gewinnung lokaler Kooperationspartnerschaften sowie die Bereitschaft von Fachkräften sich auf langfristige Fortbildungsprozesse einzulassen ein wichtiger Indikator für den Bedarf, aber auch den Erfolg unserer differenzsensiblen- und diskriminierungskritischen Bildungsansätze.

Lessons Learned

Die Fortbildungsangebote sind zielgruppenspezifisch und auf arbeitsfeldbezogene Besonderheiten zugeschnitten. Mittels kollegialer Fallberatung, bedarfsorientierter Praxisbegleitung und themenbezogener Supervision von Fach-, aber auch Führungskräften sollen neben individuellen Veränderungsprozessen auch institutionelle Reflexionsprozesse angeregt und somit strukturellen Veränderungen ermöglicht werden. Neben den Kriterien der Zielgruppen- und Prozessorientierung haben sich kurzfristige Angebote, die auf aktuelle Debatten und Diskurse reagieren, sowie niedrigschwellige und kurzfristige Angebote als wichtig und unerlässlich erwiesen um antisemitismus- und rassismuskritische Bildungsarbeit zugänglicher zu machen.

Projekt: Perspektivwechsel Plus

Ziel: Auseinandersetzung mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF); Antisemitismus- und Rassismusprävention

Zielgruppe: Multiplikator_innen der gesellschaftspolitisch orientierten Bildungs- und Sozialarbeit, Lehrkräfte sowie Polizei und Verwaltung

Laufzeit: 2015–2019

Kooperationspartner: Thüringer Institut für Lehrfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm); Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jugendamt Saalfeld, Stadt Erfurt/Jugendamt, Thüringer Fachhochschule für Verwaltung/Fachbereich Polizei, Der Paritätische Thüringen, Fachhochschule Erfurt, Deutsche Soccer-Liga e.V.

Ansprechpartner:

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (e. V.) / ZWST
Projekt „Perspektivwechsel Plus“

Friedrichstraße 127

10178 Berlin
www.zwst-perspektivwechsel.de
info@zwst-perspektivwechsel.de
Ansprechperson:
Marina Chernivsky
0 30 / 23 98 23 80

 
 

Einen Augenblick, bitte!
Wir führen eine Umfrage zum Nutzerverhalten auf der Webseite durch. Wir wollen damit unsere Seite nutzerfreundlicher gestalten und erfahren, welche Themen euch besonders interessieren. Es dauert nur zwei bis drei Minuten und ist anonym.

Geschlecht

Geschlecht

Alter

Alter

Migrationshintergrund

Migrationshintergrund

Beruf

Beruf

Schulform

Frage

Frage

Ich suche etwas in der Mediathek für

Ich suche etwas in der Mediathek für

Welches Thema, welche Themen sind dir besonders wichtig?

Welches Thema, welche Themen sind dir besonders wichtig?

Besuch der Webseite

Besuch der Webseite

Wie hast du uns gefunden?

Wie hast du uns gefunden?

Bewerte bitte die Vielfalt-Mediathek mit 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht)

Bewerte bitte die Vielfalt-Mediathek mit 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht)

Abschließendes Feedback

Abschließendes Feedback