"Film ab – Mut an!" – Systemisches capacity building gegen Alltagsrassismus

Davon ausgehend, dass junge Menschen einen bedeutenden Beitrag in der Etablierung einer Kultur des Engagements für die Menschenrechte prägen, will das Projekt Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Rassismuserfahrungen in ihrer Handlungsmacht dahingehend stärken. Das Projekt bietet diesen jungen Menschen eine Plattform, ihre eigenen Erlebnisse mit Alltagsrassismus sichtbar zu machen und zusammen Strategien zu…

Demokratie leben – von Anfang an! Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen

Macht ist Bestandteil jeder Beziehung, erst recht pädagogischer Beziehungen. Die Notwendigkeit und der Wert eines demokratischen und vielfältigen Miteinanders sind insbesondere an Orten der frühkindlichen Bildung erlebbar. Hier können Kinder lernen, ihre Lebenswelt selbst zu gestalten, Kompromisse einzugehen sowie neue Ideen zu sammeln und zu bewerten. So wird eine wertvolle Grundlage geschaffen, eine Haltung zu…

Demokratie und Partizipation von Anfang an

In der ersten Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hatte das Projekt zum Ziel, die demokratische Partizipation von Kindern bis drei Jahre in der pädagogischen Arbeit in Kindertagespflege durch entsprechende Informations- und Fortbildungsangebote für Kindertagespflegepersonen und Fachberater_innen zu stärken. In der zweiten Förderperiode von „Demokratie leben!“ wird sich das Projekt verstärkt an Fachberater_innen und Referent_innen im…

Perspektivwechsel Plus

Die Wirklichkeit einer Migrationsgesellschaft braucht Bildungsansätze, die gesellschaftlicher Vielfalt Rechnung tragen und Kritik an diskriminierenden Verhältnissen ermöglichen. Wie können fest eingeschriebene, unbequeme Phänomene – wie Antisemitismus und Rassismus – besprechbar gemacht werden? Und welche Räume werden dafür benötigt? Hier setzt das Projekt Perspektivwechsel Plus mit selbstreflexiven und machtkritischen Zugängen an. Diese eignen sich besonders, Veränderungen…

un_sichtbar – Lesben, Schwule und Trans* in Mecklenburg-Vorpommern

Lesben, Schwule und Trans* sind immer schon Teil der Gesellschaft, jedoch unterschiedlich sichtbar, erinnert und akzeptiert. Einige waren in sozialen Bewegungen aktiv, wie der Frauenbewegung oder im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Zugleich wurden und werden sie auch immer wieder stigmatisiert, ausgegrenzt oder sogar verfolgt und getötet. Auch heute noch prägen Homo- und Transfeindlichkeit das Leben…

oha online hass abbauen – virtuelle Trainings gegen Hass und Gewalt

Junge Menschen bewegen sich zunehmend in virtuellen Räumen und auch Radikalisierungsprozesse vollziehen sich bisweilen in erheblichem Umfang online. Gleichzeitig gibt es kaum webbasierte pädagogische Angebote, die sich der direkten Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen widmen. Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrungen mit vorurteilsreduzierenden Aggressionsschwellentrainings mit rechtsextremen Gewaltäter_innen im Rahmen des Thüringer Trainings- und Bildungsprogramms (TTB)…

Bearbeitung von Rechtfertigungsstrategien von rechtsextrem orientierten, gewaltaffinen Jugendlichen

Die Bearbeitung von Rechtfertigungsstrategien für das eigene Gewalthandeln findet im Rahmen der zweiwöchigen Kurse des TTB statt. Das TTB richtet sich an rechtsextreme, rechtsextrem orientierte und gefährdete Jugendliche mit Gewaltneigung im Jugendarrest. Es zielt zum einen auf die Erhöhung der Aggressionsschwellen und auf eine Reflexion des eigenen Gewalthandelns. Zugleich hat das Programm historisch-politische Bildung zum…

Thüringer Trainings- und Bildungsprogramm (TTB)

Das Projekt wurde 2004 im Rahmen des Bundesprogramms CIVITAS entwickelt. Es wird seitdem durch das Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz finanziert. Hintergrund des Projektes waren Erfahrungen in der Anti-Gewalt-Arbeit mit Jugendlichen im Jugendarrest und Jugendstrafvollzug. Dabei hat sich gezeigt, dass die Arbeit an dem Gewalthandeln der Jugendlichen nicht ausreicht, sondern auch die Gründe…

Aussteigen, Umsteigen, Einsteigen.

Das Interview wurde durch einen Sozialarbeiter geführt, der den Jugendlichen bereits gut kannte. Dem Interview ging somit eine langjährige, sozialarbeiterische Beziehungsarbeit voraus. Zugleich brachte der Interviewer somit viele Detailkenntnisse aus der Entwicklung des Jugendlichen in die Interviewsituation mit. Neben den Einblicken in Ein- und Ausstiegsprozesse ist das Interview zugleich ein Erfahrungsbericht aus der sozialen Arbeit…

HipHop braucht kein Mensch, aber Mensch braucht HipHop

Für die Mitarbeiter/-innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in einem Jugendzentrum wurden vermehrt besondere Problemlagen (Schulschwänzen, Drogenprobleme, Konflikte im Elternhaus etc.) der Kinder und Jugendlichen, die sich der Hip-Hop Straßenkultur zurechneten, sichtbar. Ebenfalls fiel auf, dass sich verstärkt auch rechtsextrem orientierte Jugendliche auf Skateboards in der Halfpipe sich dem Hip-Hop zuwandten. Andererseits wurde deutlich, dass…