"ZUGÄNGE SCHAFFEN" – Konzeptwerkstatt "Antisemitismus"

Seit 2002 unterstützt Der Verein Miteinander leben e.V. mit seinem Projekt „OPEN MIND – Leben mit dem gelben Stern“ Schulen und Jugendeinrichtungen der Region bei der Vermittlung der Themen „Judentum“ und „Holocaust“ im Unterricht oder in der Jugendgruppenarbeit. Die Projekterfahrungen der vergangenen Jahre hat dabei, insbesondere auch in zahlreichen Lehrerfortbildungen, gezeigt, dass der Bedarf an…

WERTE LEBEN – ONLINE

Hate Speech auf Twitter, Sexismus in Online-Games oder Stress auf WhatsApp. Das Social Web beheimatet eine Vielzahl negativer Phänomene, die insbesondere bei jungen Menschen ein großes Schutz- und Aufklärungsbedürfnis hervorrufen. Daher wurde im Jahr 2017 WERTE LEBEN – ONLINE von JUUUPORT e. V. ins Leben gerufen. JUUUPORT e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der das…

Verantwortung übernehmen – Eltern stärken (REXEL)

In den letzten Jahren haben Kinder, die in rechtsextremen Familien aufwachsen, in der Fachöffentlichkeit zunehmend Aufmerksamkeit erfahren. Die Vorstellung, dass sich eine Distanzierung von rechtsextremen Einstellungen und Verhaltensweisen quasi automatisch im Zuge der Familiengründung ergibt, gilt als überholt. Stattdessen wird diskutiert, was es für Kinder und Jugendliche bedeutet, in rechtsextrem orientierten Familien aufzuwachsen, und wie…

Veränderungsimpulse bei rechtsorientierten Jugendlichen durch Kurzinterventionen setzen

Die Vorstellung von singulären Interventionen, die eine „Heilung“ von rechtsextremer Orientierung mit sich bringen, greifen zu kurz. Veränderungen und Distanzierung von rechtsextremen Einstellungen und Verhaltensweisen sind ein langwieriger Prozess, den es kontinuierlich zu begleiten gilt. Veränderungswille bei den Jugendlichen entwickelt sich nicht selten erst im Zusammenhang mit schwerwiegenden bspw. strafrechtlichen Folgen oder bei negativen Erlebnissen…

VIR

Rechtsorientierte Jugendliche nehmen sich oftmals selbst nicht als Gefährdete wahr und sehen entsprechend keinen Anlass, ihr rechtsextremes Verhalten oder ihre rechtsextremen Einstellungen in Frage zu stellen. Der Wunsch nach Veränderung entwickelt sich bei diesen Jugendlichen nicht selten erst im Zusammenhang mit schwerwiegenden bspw. strafrechtlichen Folgen oder bei negativen Erlebnisse in rechtsextremen Szenezusammenhängen. Das Projekt „VIR…

"Mobile Interventionsteams gegen Rechtsextremismus im Sport" (MITS)

Das Projekt wurde in 2007 gefördert durch das Bundesprogramm „kompetent. für Demokratie“ des BMFSFJ gestartet. Im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ wurde es weiterentwickelt. Ausgangslage hierfür waren diverse rechtsextreme und rassistische Vorfälle in hessischen Sportvereinen, die an die Sportjugend Hessen herangetragen wurden. Daraus wurde die Notwendigkeit abgeleitet, Sportvereine in den Themen Diskriminierung,…

Du bist mir nicht egal

Die Broschüre richtet sich in erster Linie an Praktiker in der (Offenen und Mobilen) Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, insbesondere an Schulen, sowie an kommunale Planungs- und Entscheidungsgremien im Jugendhilfebereich. Sie soll Kollegen in der Jugendarbeit ermutigen, sich rechtsextrem gefährdeten und orientierten Jugendlichen als Zielgruppe in der pädagogischen Arbeit zuzuwenden, und für eine bessere Verankerung dieser Arbeit…

Aussteigen, Umsteigen, Einsteigen.

Das Interview wurde durch einen Sozialarbeiter geführt, der den Jugendlichen bereits gut kannte. Dem Interview ging somit eine langjährige, sozialarbeiterische Beziehungsarbeit voraus. Zugleich brachte der Interviewer somit viele Detailkenntnisse aus der Entwicklung des Jugendlichen in die Interviewsituation mit. Neben den Einblicken in Ein- und Ausstiegsprozesse ist das Interview zugleich ein Erfahrungsbericht aus der sozialen Arbeit…

Ein normales Familienleben

Das „normale Familienleben“ im Titel der Studie hat eine doppelte Bedeutung. Zum einen ist damit der Wunsch nach einem normalen Familienleben beschrieben, wenn dieses durch eine rechtsextreme Einstellung der Kinder massiv gestört ist. Auf der anderen Seite spielt der Titel auch darauf an, dass teilweise ein „normales“ Familienleben durch die Eltern beschrieben wird, wenn die…

Rechte Jugendcliquen – Zwischen Unauffälligkeit und Provokation

Die Untersuchung baut als so genannte Replikationsstudie auf der Hessenstudie von 1999 auf. Ziel dabei ist, Veränderungen und Entwicklungen aufzuzeigen. Ein zentrales Interesse gilt der Frage, ob rechtsextreme Jugendcliquen ein vorübergehendes oder ein sich verstetigendes Phänomen sind. Dazu wurden hauptamtliche Mitarbeiter/-innen der Jugendpflege befragt. Die Studie wurde durch die Philipps-Universität Marburg durchgeführt und durch die…